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Transaktionen | 17.02.2020

Von Volker Thies

In diesem Artikel:

UBM übernimmt Mehrheit am Frankfurter FAZ-Tower

Urheber: bloominmages
Der in der Vertikalen verschobene Bürobau soll künftig die FAZ beherbergen, das niedrigere Gebäude daneben ist das Leonardo-Hotel.

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UBM hat jetzt den Hut auf bei der weiteren Entwicklung des zukünftigen Sitzes der Frankfurter Allgemeinen Zeitung nebst angrenzendem Leonardo-Hotel. Für das Wiener Unternehmen ist der Erwerb Teil einer Diversifizierungsstrategie.

UBM Development hat in der Bauphase die Mehrheit des FAZ-Towers im Frankfurter Europaviertel erworben. UBM übernimmt 75% daran. Die Paulus Immobilien Gruppe, die das Projekt in einem Joint Venture mit Patron Capital Partners angeschoben hatte, bleibt mit den übrigen 25% beteiligt. Wie UBM auf Nachfrage der Immobilien Zeitung erläuterte, hat das Unternehmen den 50%-Anteil von Patron komplett übernommen und dazu die Hälfte des bisherigen Paulus-Anteils. Zum Kaufpreis gibt es keine Auskünfte, UBM erwartet aber seinerseits einen Verkaufserlös von rund 250 Mio. Euro für das Objekt.

Anfang 2019 waren unter der Adresse Europaallee 92/94 die Arbeiten an dem aus zwei Baukörpern bestehenden Vorhaben mit zusammen rund 45.000 qm BGF angelaufen. Die Nutzer stehen bereits seit 2018 fest: Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) hat sich als Komplettmieterin auf 27.300 qm BGF an das 18 Stockwerke hohe Bürogebäude gebunden. Den siebengeschossigen Bau nebenan wird Leonardo mit 350 Hotelzimmern betreiben. Dazu kommen dort 280 Autostellplätze in einer Tiefgarage und rund 1.700 qm Retailfläche. Im Jahr 2022 sollen die Nutzer einziehen. Das Berliner Architekturbüros Eike Becker_ Architekten hat die Gebäude entworfen.

Teil der UBM-Strateige für mehr Büros

UBM ordnet die Beteiligung in seine Strategie ein, verstärkt Großprojekte anzugehen und neben dem traditionellen Hauptgeschäft der Hotelentwicklung auch Büroobjekte zu verwirklichen. "Nach Zalando in Berlin und Scout24 in München setzen wir innerhalb kürzester Zeit nun das dritte Headquarter für ein namhaftes Unternehmen in Deutschland um", sagt UBM-CEO Thomas G. Winkler.

Transaktion: Frankfurt am Main, Europa-Allee 92

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