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Projekte | 14.02.2020

Von Volker Thies

In diesem Artikel:

Interxion sichert sich 10,7 ha in Frankfurt

Quelle: Imago Images, Urheber: sepp spiegl
Auf dem Neckermann-Gelände, wohl in den Bereichen rechts im Bild, wird voraussichtlich ein Rechenzentrum entstehen.

Quelle: Imago Images, Urheber: sepp spiegl

Der Rechenzentrumsspezialist Interxion will knapp die Hälfte der ehemaligen Neckermann-Zentrale in Frankfurt kaufen. Das bestätigte das Unternehmen. Zum kolportierten Preis von 170 Mio. Euro gibt es keinen offiziellen Kommentar.

Interxion befindet sich im Ankaufprozess für ein 10,7 ha großes Teilareal der ehemaligen Neckermann-Zentrale im Frankfurter Stadtteil Fechenheim. Das bestätigt das Unternehmen auf Anfrage der Immobilien Zeitung (IZ). "Es handelt sich um eine Fläche zwischen Hanauer Landstraße, Adam-Opel-Straße und Hugo-Junkers-Straße", sagte eine Firmensprecherin.

Erweiterungsfläche für benachbarte Rechenzentren

Weitere Details zu der Transaktion wollte sie nicht nennen. Klar dürfte aber sein, dass es sich beim Verkäufer um Servet Real Estate Investment Association, Teil des türkischen Sinpas-Konzerns, handelt. Servet hatte das insgesamt 24,2 ha große Gelände 2014 für rund 60 Mio. Euro vom Logistikimmobilienunternehmen Segro erworben und seitdem über seine Tochter Oswe geführt. Ebenso eindeutig wird Interxion auf dem Areal sein Hauptgeschäft betreiben: die Entwicklung und den Betrieb von Rechenzentren. Derzeit verfügt Interxion über 14 Rechenzentren in Frankfurt. Das 15. soll am 1. April 2020 den Betrieb aufnehmen und für ein weiteres sind die vorbereitenden Arbeiten angelaufen. Mehrere Standorte von Interxion befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Neckermann-Areal.

Medienberichte nennen weitere Daten zum Neckermann-Gelände, die Interxion aber nicht kommentieren will. Demnach beträgt der Kaufpreis rund 170 Mio. Euro. Servet werde im Wesentlichen Büro- und Einzelhandelsflächen auf dem Areal im eigenen Bestand halten, die zu rund 66% vermietet seien. Das deutet darauf hin, dass der Interxion-Deal vor allem die derzeit mit Logistikhallen bebauten Flächen im Westen und Süden des Areals betrifft. Die Stadt Frankfurt hatte sich um ein Vorkaufsrecht für das Gelände bemüht, das am 4. Februar 2020 in Kraft getreten war. Stadtplanungsdezernent Mike Josef (SPD) befürwortet allerdings das Vorhaben von Interxion. Auf dem Areal könnte nach seiner Auffassung ein Schwerpunkt für Rechenzentren entstehen. Diese seit einigen Jahren stark zunehmende Nutzungsart gilt in anderen Frankfurter Gewerbegebieten als Problem, weil sie Flächen belegt, die dann für andere Gewerbearten fehlen.

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