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Politik | 12.02.2020

Von Volker Thies

In diesem Artikel:
  • Städte:
    Berlin
  • Organisationen:
    AfD, Bündnis gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn
  • Personen:
    Christian Krawinkel

Mietenwahnsinn-Demo beim Branchenkongress Quo Vadis

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheberin: Brigitte Mallmann-Bansa
Die Demonstration gegen die Verhältnisse auf dem Wohnungsmarkt blieb überschaubar.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheberin: Brigitte Mallmann-Bansa

Anlässlich des Immobilienkongresses Quo Vadis in Berlin demonstrierte gestern eine etwa 50-köpfige Menschengruppe vor dem Tagungshotel Adlon. Unter dem Motto "Den Profiteuren von Verdrängung und Mietenwahnsinn auf die Pelle rücken" hatte das Bündnis #Mietenwahnsinn zu der Aktion aufgerufen.

"Das sind diese Leute, die wollen, dass wir noch mehr Geld dafür bezahlen, dass wir ein Dach über dem Kopf haben." Diese Erklärung rief einer der Initiatoren der kleinen Versammlung gegenüber dem Adlon zu, in dem gerade der erste Tag des Quo Vadis zu Ende ging. "Der Traum, den wir alle teilen, ist, dass wir gar keine Miete mehr zahlen, weil wohnen Menschenrecht ist", begrüßte er seine Mitstreiter. "Macht Lärm", forderte er und schrie: "Diese Leute sind buh." mit Hinweis auf die 100.000-Euro-Spende des Berliner Immobilienunternehmers Christian Krawinkel an den Thüringer Landesverband der AfD, die Anfang der Woche publik geworden war.

Anschließend griff ein Sprecher des Bündnisses #Mietenwahnsinn zum Mikrofon und forderte neben der Vergesellschaftung von Wohnraum die Abschaffung von Zwangsräumungen und die Entkriminalisierung von Hausbesetzungen. Ein sogenanntes antikapitalistisches Jodel-Duo namens Esels Alptraum rundete das Protestprogramm auf einer improvisierten Bühne auf der Ladefläche eines Transporters ab.

Demonstration blieb kleiner als erwartet

Womöglich lag es am ungemütlichen Wetter mit Nieselregen und kaltem Wind dass nur rund 50 Demonstranten gekommen waren. Das entsprach in etwa der Größe der Demonstration bei Quo Vadis im Vorjahr. Nur wenige Transparente waren zu sehen mit Aufschriften wie „Wir wollen den Deckel und die ganze Töpferei" oder „Bodenpreise regulieren, Privatisierung stoppen". Offenbar hatten alle Aufrufe auf Twitter und im Internet nichts genutzt. Mehrere hundert Leute waren laut Auskunft der Polizei erwartet worden, die deshalb mit rund zehn Mannschaftswagen anwesend war.


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