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Märkte | 11.02.2020

Von Jutta Ochs

In diesem Artikel:

Nachfrageüberhang bei Büros scheint sich aufzulösen

Quelle: Immobiien Zeitung, Urheberin: Monika Leykam
Die Fertigstellungszahlen auf dem Büromarkt gehen stetig nach oben.

Quelle: Immobiien Zeitung, Urheberin: Monika Leykam

Die anhaltend hohen Fertigstellungszahlen auf dem Büromarkt könnten ein Signal dafür sein, dass es mit dem lange beklagten Nachfrageüberhang nun ein Ende hat, sagt die Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung (gif) bei ihrer Analyse der Büromarktentwicklung 2019.

"Es ist möglich, dass auf dem Büromarkt das seit nunmehr fast zehn Jahren zu beobachtende Missverhältnis zwischen starkem Nachfragewachstum auf der einen und nur geringem Angebotswachstum auf der anderen Seite langsam beginnt, sich aufzulösen." Zu diesem Fazit kommen die Experten der gif. Vor allem die stetig steigenden Fertigstellungszahlen veranlassen die Analysten zu diesem Schluss. Von einer möglichen baldigen Marktsättigung spricht aber noch keiner.

Anstieg der Fertigstellungen um 42%

An 13 untersuchten Standorten (A-Städte Frankfurt, Berlin, München, Stuttgart, Köln, Düsseldorf, Hamburg sowie größere B-Städten wie Leipzig oder Hannover) stieg das Volumen der fertiggestellten Büroflächen 2019 um insgesamt 42% auf knapp 1,5 Mio. qm an. Für 2020 wird die Fertigstellung von weiteren 2 Mio. qm Büroflächen prognostiziert.

Auch wenn es unterm Strich 2019 ein Wachstum bei den Büroflächenumsätzen gab, so hat die gif doch in sechs der 13 untersuchten Städte einen geringeren Umsatz als im Vorjahr registriert. Berlin, Stuttgart und Düsseldorf haben mit guten Zahlen den Schnitt (+ 2,8%) nach oben getrieben.

Miethöhe spricht gegen Marktsättigung

Im neunten Jahr in Folge ist laut den gif-Experten in allen A-Städten auch ein Leerstandsrückgang zu verzeichnen. Die Leerstandsquoten pendeln in den großen Städten zwischen 1,3% in Berlin und 6,6% in Frankfurt. Ob das Potenzial der noch auf dem Markt vermietbaren Leerstände mittlerweile erschöpft ist, müsste wohl noch untersucht werden.

An der Entwicklung der Mieten lässt sich keine baldige Marktsättigung erkennen. Die Spitzenmieten sind an den A-Standorten 2019 laut gif im Schnitt um 7,8% gestiegen

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