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Unternehmen | 10.02.2020

Von Lars Wiederhold

In diesem Artikel:
  • Unternehmen:
    Caverion
  • Personen:
    Ari Lehtoranta

Caverion verbessert sein Ergebnis

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Lars Wiederhold
Caverion bei der Frankfurter FM-Messe Servparc im vergangenen Jahr.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Lars Wiederhold

Die internationale Caverion Group hat im Geschäftsjahr 2019 ihr operatives Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) ohne Sondereffekte erhöht. Beim Umsatz ging es dagegen leicht abwärts. Das soll sich 2020 ändern.

"Der Kurs liegt wieder auf Wachstum", kommentiert Caverion-CEO Ari Lehtoranta die Entwicklung von Caverion im vierten Quartal 2019 gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres. Der positive Trend aus dem dritten Quartal habe sich fortgesetzt. Der Quartalsumsatz stieg von 587,6 Mio. um 0,2% auf 589 Mio. Euro. Mit inbegriffen sind dabei die Übernahmen des Industriedienstleisters Maintpartner, des Kälte- und Wärmetechnikers Huurre und des Sicherheitstechnikers Pelsu.

Bei der Umsatzentwicklung verhielten sich Projektgeschäft und Servicegeschäft gegenläufig. Während die Leistung im Projektgeschäft um 8,5% sank, ging es im Servicegeschäft um 9,1% aufwärts. "Im Projektgeschäft haben wir im vierten Quartal 2019 eine Abschreibug für das letzte verbleibende Risikogeschäft vorgenommen, das im bereinigten Ebitda ausgewiesen wurde", erklärt der CEO.

Starke Steigerung des Cashflows

Das Ebitda ohne Sondereffekte vervierfachte sich gegenüber dem Vorjahresquartal etwa von 11 Mio. auf 47 Mio. Euro. "Besonders positiv entwickelte sich der Cashflow", betont Lehtoranta. Dieser hat sich vor Finanzierungstätigkeit und Steuern von 21,6 Mio. auf 143,7 Mio. Euro mehr als versechsfacht.

Im Gesamtjahr 2019 fällt die Steigerung der Geschäftszahlen etwas niedriger aus. Beim Umsatz ging es sogar von 2,2 Mrd. auf 2,1 Mrd. Euro abwärts. Das Ebitda ohne Sondereffekte stieg dagegen deutlich von 53,4 Mio. Euro auf 120,4 Mio. Euro. Während Finnland und Österreich Rekordergebnisse einfuhren und Norwegen im Servicegeschäft die höchste Rentabilität erzielte, berichtet Lehtoranta mit Blick auf Schweden, Deutschland und Dänemark, dass sich dort die "harte Arbeit" zunehmend auszahle. In den Vorjahren hatten in der deutschen Division Abschreibungen alter Projekte und Restrukturierungskosten sowie eine Kartellstrafzahlung das Geschäft stark belastet.

Mittelfristig 4% Wachstum pro Jahr erwartet

Für 2020 erwartet die Unternehmensgruppe einen Anstieg von Umsatz und Ebitda ohne Sondereffekte. "Unser mittelfristiges Ziel ist es, organisch um mehr als 4% pro Jahr zu wachsen und den Anteil unseres Servicegeschäfts weiter zu steigern", kündigt der CEO an. Das Wachstum soll durch weitere Zukäufe unterstützt werden.

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