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Unternehmen | 10.02.2020

Von Daniel Rohrig

In diesem Artikel:

Intreal verwaltet mehr Vermögen und expandiert

Quelle: stockadobe.com, Urheber: sinuswelle
Intreal will durch die Präsenz in Luxemburg bei den Fondsprodukten flexibler werden.

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Die Kapitalverwaltungsgesellschaft Intreal hat ihr verwaltetes Immobilienvermögen deutlich gesteigert. Das Unternehmen weitet sein Engagement mit Büros in Frankfurt und Luxemburg aus.

Das verwaltete Immobilienvermögen des Hamburger Unternehmens Intreal ist von 24,4 Mrd. Euro Ende 2018 innerhalb eines Jahres auf 31,3 Mrd. Euro gestiegen. Insgesamt managen die Hanseaten damit mittlerweile 161 Immobilienfonds, also 23 mehr als noch im Vorjahr. In den Fonds steckten Ende 2019 nach Angaben des Unternehmens 1.331 Immobilien. Ende 2018 waren es noch 1.100 Objekte.

Standort Luxemburg soll weiter wachsen

Dieser Schub hat das Unternehmen offenbar bewogen, zu expandieren und im vergangenen Jahr 53 Mitarbeiter einzustellen, und das sowohl im Norden als auch an den neuen Standorten in Frankfurt und Luxemburg. Der Sitz im Großherzogtum soll noch weiter ausgebaut werden. "Wir sehen dort großes Potenzial, da dort zusätzliche Produktvarianten realisiert und mehr internationale Anleger angesprochen werden können als mit deutschen Anlagevehikeln allein", sagt der Geschäftsführer der Intreal, Michael Schneider. Darüber hinaus wird weiter massiv in die IT investiert.

Partnerfonds bleiben wichtigstes Standbein

Flagschiff der Gesellschaft sind nach wie vor die Partnerfonds - sie bilden 60% des verwalteten Vermögens. Dieser Geschäftsbereich wuchs binnen Jahresfrist von 15,5 Mrd. Euro auf 18,6 Mrd. Euro Ende 2019. Dabei bietet das Unternehmen beispielsweise Projektentwicklern, die über keine Zulassung als KVG verfügen, Unterstützung bei der Auflage und Administration von alternativen Investmentfonds an. Auch das zweitwichtigste Segment, die KVG-Services, entwickelte sich erfolgreich und wuchs von 8,9 Mrd. verwaltetem Vermögen Ende 2018 auf 12,7 Mrd. Euro Ende 2019 an. Hier übernimmt die Intreal für andere KVG die Fondsbuchhaltung, das Controlling, das Reporting sowie das Beteiligungs- und Risikomanagement.

Schneider blickt derweil vorsichtig optimistisch in das laufende Jahr. Er geht "für 2020 von einem Wachstum mindestens auf dem Niveau von 2019 aus - also rund 6 Mrd. Euro".

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