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Unternehmen | 30.01.2020

Von Monika Leykam

In diesem Artikel:

Hansainvest-Brinckmann ist reif für die Insel

Hansainvest Real Assets brachte es zum Jahresende 2019 auf ein verwaltetes Immobilienvermögen von 5,9 Mrd. Euro. Um die betreuten Bestände weiter zu vergrößern, peilt Geschäftsführer Nicholas Brinckmann nach langer Pause nun auch wieder Käufe in Großbritannien an.

In den vergangenen Jahren hatte Hansainvest die Insel aufgrund der schwer zu kalkulierenden Brexit-Folgen gemieden. "Jetzt könnte in Großbritannien wieder leichte Stabilität eintreten. Wir können deswegen den Standort jetzt auch gegenüber unseren Investoren wieder besser präsentieren. Dieses Jahr werden wir uns also wieder stärker mit dem Markt beschäftigen", so Brinckmann. Im Auge hat er in London vor allem jene Lagen, die vom Stadtbahnprojekt Crosslane profitieren und eher an technologieorientierte Mieter vergeben sind als an Banken. Auch Manchester und Birmingham kämen infrage. "Wir haben dort in der Vergangenheit schon Büros und Logistik gekauft. Wenn sich jetzt wieder etwas bietet, schauen wir uns das gern an."

2019 hat Hansainvest Real Assets für die Kunden Immobilien für 380 Mio. Euro gekauft und für etwa 220 Mio. Euro verkauft. Sein Interesse an der Beteiligung an weiteren Projektentwicklungen konnte Brinckmann vergangenes Jahr nicht weiter ausleben. "Einiges wurde angeschoben, aber noch ist nichts spruchreif. Ich gehe aber davon aus, dass wir dieses Jahr unser Projektvolumen auf 1 Mrd. Euro steigern können." Aktuell hat das Unternehmen ca. 700 Mio. Euro in Bearbeitung.

Büro, Wohnen, etwas Hotel

Außerdem wird 2020 für bestehende Spezialfondsmandate weiter eingekauft - möglicherweise in etwas größerem Umfang als 2019. Hansainvest konzentriert sich dabei weitgehend auf Büros und Wohnen, gelegentlich darf es auch ein Hotel sein. Unter den Wohnungsmärkten werden die Niederlande und Deutschland favorisiert, bevorzugt in Form von Projektentwicklungen. Die Renditeuntergrenze für Wohnprojekte setzt Brinckmann bei 3,5% (Cashflowrendite) an, "bei Büroprojekten sind wir ab Multiplikatoren von 30 draußen".

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