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Politik | 29.01.2020

Von Jutta Ochs

In diesem Artikel:
  • Städte:
    Berlin
  • Projekte:
    Axica Kongresscenter Berlin
  • Organisationen:
    Immobilienverband Deutschland (IVD), CDU, German Facility Management Association (Gefma), ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, German Council of Shopping Centers (GCSC), Bundesfachverband der Immobilienverwalter (BVI)
  • Personen:
    Andreas Mattner, Horst Seehofer, Peter Altmaier, Anne Katrin Bohle
  • Immobilienart:
    Wohnen, Büro, Gewerbe allgemein

Seehofer und Altmaier verlangen von der Branche Optimismus

Quelle: ZIA, Urheber: Harry Soremski
Bauminister Horst Seehofer beim Neujahrsempfang des ZIA.

Quelle: ZIA, Urheber: Harry Soremski

Vor mehr als 400 Gästen im Axica-Kongresscenter am Pariser Platz verbreiteten beim Neujahrsempfang des Zentralen Immobilien Ausschusses (ZIA) gleich zwei Bundesminister in erster Linie gute Laune.

Sowohl Horst Seehofer (Heimat, Inneres, Bau, CSU) als auch Peter Altmaier (Wirtschaft, Energie, CDU) versicherten, dass ein Mietendeckel eine schädliche Sache sei, die politisch und rechtlich bekämpft werden müsse. Laut Seehofer werde das Ziel, 1,5 Mio. neue Wohnungen bis 2021 zu bauen, erreicht. Altmaier kündigte an, dass seine Experten ein Wirtschaftswachstum 2020 und 2021 von nicht sehr viel unter 2% vorhersagen.

ZIA wünscht sich "Baufrieden"

ZIA-Präsident Andreas Mattner hatte sich zuvor in seiner Ansprache für 2020 ein Jahr des "Baufriedens" gewünscht. Gemeint war damit: Nicht eine neue Bauvorschrift dürfe hinzukommen. Und keine zusätzliche Regulierung dürfe den Markt belasten. Mit Blick auf die Enteignungsdebatte und den Mietendeckel rief Mattner den Ministern sowie den 39 anwesenden "politischen Funktionsträgern" zu: "Gebieten Sie Einhalt!" Als weitere Herausforderungen für das Jahr nannte Mattner den Klimaschutz und seine Auflagen für Wohn- und Gewerbegebäude, aber auch der sich abzeichnende Mangel an Flächen für Büros. "Vielleicht brauchen wir nach dem Wohngipfel bald einen Bürogipfel."

Seehofer und Altmaier präsentierten sich den Unternehmensvertretern vor allem als verlässliche Politiker, die „Versprechen einhalten". Seehofer listete als Verdienste der Wohnungspolitik unter anderem das erhöhte und dynamisierte Wohngeld sowie das Baukindergeld für Familien auf. Nach den neuesten Zahlen verdienten 60% der Baukindergeld-Antragssteller 40.000 Euro im Jahr und weniger. Insofern habe sich das Programm als "zielgenau" erwiesen. Ein besonderes Lob vom Podium herab erfuhr dabei Baustaatssekretärin Anne Katrin Bohle: "Es war ein Glück, das ich Sie bekommen habe", sagte der Minister.

1,5 Mio. zusätzliche Wohnungen werden erreicht

Für die Zukunft predigte Seehofer reinen Optimismus: Die Koalition werde bis 2021 bestehen bleiben, er erwarte auch im kommenden Jahr beim ZIA eine Neujahrsansprache zu halten. Und die im Koalitionsvertrag zugesagten 1,5 Mio. neuen Wohnungen bis zum Ende der Legislaturperiode werden auch tatsächlich erreicht. Seehofer rechnete vor: Es seien aktuell insgesamt 700.000 Wohnungen genehmigt, aber noch nicht im Bau respektive fertiggestellt. Und in diesem Jahr werden, das seien die Voraussagen seiner Experten, 350.000 neue Genehmigungen erteilt. "Bleiben Sie im Zug der Optimisten!", rief Seehofer den Unternehmensvertretern zu.

Altmaier will Partner sein

Positives Denken erwartet auch Altmaier, der beim ZIA wie ein guter alter Bekannter begrüßt wurde, von der Unternehmerschar. Die Wirtschaftswachstumsprognosen, deren genaue Werte Altmaier noch nicht verraten wollte, überträfen deutlich all die schwarzseherischen Vorhersagen, vor allem in den Medien. Der Klimawandel und die damit verbundenen notwendigen Energieeinsparungen seien unumgänglich. Aber dies biete auch neue Chancen und Geschäftsmodelle auf dem Sektor Bau und Gebäudetechnik. Sein Ministerium, das wie ein Fels für die soziale Marktwirtschaft stehe, werde Unternehmen auf diesen Wegen unterstützen. „Ich möchte bei all diesen Projekten ihr Partner sein", sagte Altmaier.

Partrner beim Neujahrsempfang des ZIA waren auch der Bundesfachverband der Immobilienverwalter, die German Facility Management Association, der German Council of Shopping Centers und der Maklerverband IVD.

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