Sie verwenden
iz.de als
Gastnutzer
Alle Leistungen ansehen

{{vm.izPaket[vm.user.izPaket].title}}

Ihre Leistungen

Projekte | 28.01.2020

Von Friedhelm Feldhaus

In diesem Artikel:

Hamburg mietet Altes Fernmeldeamt für 430 Mio. Euro

Quelle: Andreas Heller Architects & Designers
Ab Herbst 2023 soll das Baudenkmal Fernmeldeamt mit seiner neogotischen Fassade wissenschaftlichen Einrichtungen einen zukunftssicheren räumlichen Rahmen geben.

Quelle: Andreas Heller Architects & Designers

Bis zum Herbst 2023 investiert Peakside Capital Advisors einen dreistelligen Millionen-Euro-Betrag in die Sanierung, Modernisierung und Erweiterung des Alten Fernmeldeamtes in Hamburg-Eimsbüttel. Die dann 52.000 qm Mietfläche werden für 30 Jahre von der Stadt für wissenschaftliche Einrichtungen gemietet. Das Mietvertragsvolumen summiert sich auf 430 Mio. Euro.

Das frühere Fernmelde- und Postamt an der Schlüterstraße in Hamburg-Rotherbaum wird bis zum Herbst 2023 bis auf seine historische Grundstruktur zurückgebaut, saniert sowie um Hofeinbauten und einen Neubauflügel an der Binderstraße ergänzt. Die Objektgesellschaft Campus Schlüterstraße, vertreten durch Peakside Capital Advisors, wird einen dreistelligen Millionen-Euro-Betrag in das 1907 fertiggestellte, denkmalgeschützte Gebäude mit seiner neogotischen Fassade investieren. Umbau und Erweiterung folgen einem Entwurf von Andreas Heller Architects & Designers, Hamburg.

Erweiterung des Universitäts-Campus Von-Melle-Park

Mieter der dann 52.000 qm wird die Stadt Hamburg sein, vertreten durch die städtische Immobiliengesellschaft Sprinkenhof. In den nächsten dreieinhalb Jahren soll hier ein modernes Zentrum für die Geistes- und Sozialwissenschaften als Erweiterung des Universitäts-Campus Von-Melle-Park entstehen. Ab dem Herbst 2023 werden hier u.a. das Humanities Research Center der Universität Hamburg, das GIGA German Institute of Global and Area Studies - das seine bisher zwei Standorte am Neuen Jungfernstieg sowie an der Rothenbaumchaussee aufgibt - und das ZBW Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft lehren und forschen.

Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) haderte bei der gestrigen Vorstellung des Projekts mit dem früheren CDU-Senat, der es versäumt habe, das zentral gelegene, repräsentative Gebäude zu kaufen. Peakside gehört die Immobilie seit 2016. So gingen dem ersten Mietvertragsabschluss im Frühjahr 2019 lange Verhandlungen voraus. Das Ergebnis: Ab dem 1. Januar 2023 mietet die Stadt die 52.000 qm für 30 Jahre mit einer Anfangsmiete von 16,50 Euro/qm plus 2,93 Euro/qm Nebenkosten.

"Spektakulärer Erfolg für den Wissenschaftsstandort Hamburg"

Während die Miete ab dem vierten Jahr mit 1,14% jährlich indexiert ist, steigen die Neben- und Verwaltungskosten nach dem ersten Jahr um 2,5% p.a. So summiert sich das Vertragsvolumen in 30 Jahren auf rund 430 Mio. Euro.

Man habe "eine langfristige und wirtschaftlich vertretbare Perspektive" für den historischen Gebäudekomplex gefunden, so Dressel. Die grüne Wissenschaftssenatorin und Bürgermeisterkandidatin Katharina Fegebank sprach von "einem spektakulären Erfolg für den Wissenschaftsstandort Hamburg".

Legende:

  • Haus
  • Straßenabschnitt
  • Wohnquartier
  • Ortsteil
  • Ort
  • Bundesland / Land
  • Projekt

In Netzwerken weiterempfehlen

Kostenfrei für Abonnenten

Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland

Unser Service für IZ-Abonnenten:
Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland - täglich aktuell, übersichtlich geordnet und kostenfrei!