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Transaktionen | 27.01.2020

Von Friedhelm Feldhaus

In diesem Artikel:

HCOB verkauft elf Bürogebäude in Kiel und Hamburg

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus
Das frühere Landesbank-Hochhaus am Kleinen Kiel wurde im Portfolio an Investa Real Estate verkauft.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus

Investa Real Estate und Credit Suisse sind die Käufer für insgesamt elf Gebäude der Hamburg Commercial Bank in Kiel und Hamburg. Das Nachfolgeinstitut der HSH Nordbank reduziert ihre Beschäftigtenzahl auf weniger als die Hälfte.

Investa Real Estate hat nach Marktinformationen ein Büroportfolio der Hamburg Commercial Bank (HCOB) in der Kieler Innenstadt erworben. Neben dem früheren Landesbank-Hochhaus am Kleinen Kiel erwirbt Investa sieben weitere Bürogebäude mit einer Fläche von insgesamt 40.000 qm. Investa Capital Management war für den Ankauf und ist für das Asset-Manaagement verantwortlich. Dem Vernehmen nach hat BNP Paribas Real Estate das Portfolio vermittelt.

Die frühere HSH Nordbank war nach der Finanzkrise mit Milliardenkrediten der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein gerettet worden und 2018 für eine Milliarde Euro an Finanzinvestoren um Cerberus und J.C. Flowers verkauft worden. Die HCOB reduziert ihre Mitarbeiterzahl in Kiel von rund 550 Stellen Ende 2019 auf 110 im Jahr 2022. Ursprünglich arbeiteten für die Landesbank Kiel, die 2003 mit der Hamburger Landesbank zur HSH Nordbank fusionierte, rund 2.000 Menschen.

Forcierter Stellenabbau schafft freie Büroflächen

Insgesamt plant die HCOB einen Stellenabbau auf 710 Arbeitskräfte. Ende Oktober 2019 war noch von 950 die Rede gewesen. Daher hat HCOB auch in Hamburg Büroflächen geräumt und sich auf die Zentrale am Gerhart-Hauptmann-Platz konzentriert, deren Verkauf aktuell wohl noch nicht geplant ist.

Drei HCOB-Immobilien in der Hamburger Altstadt hat Credit Suisse Asset Management gekauft. Es geht um die Rosenstraße 9-11 von 1993 mit 5.700 qm Büromietfläche, die Ferdinandstraße 18 bis 24 (Baujahr: 2000, Mietfläche: 6.700 qm) sowie die denkmalgeschützte Ferdinandstraße 28-30 (1866 erbaut, 1.600 qm). Beraten wurde Credit Suisse durch Cushman & Wakefield.

Wertsteigerungspotenzial durch Neuvermietungen

?Alle drei Liegenschaften besitzen ein erhebliches Wertsteigerungspotenzial durch Neuvermietungen?, erwartet Christoph Schumacher, Leiter Global Real Estate von Credit Suisse Asset Management, und verweist auf das knappe Büroflächenangebot in der Hamburger City bei gleichzeitig steigenden Mieten.

Transaktion: Kiel, Martensdamm 6
Transaktion: Hamburg, Rosenstraße 9

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