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Politik | 27.01.2020

Von Alexander Heintze

In diesem Artikel:

Berliner liefern Bauplan für Münchens neues Stadtviertel

Der Ideenwettbewerb zum Münchner Nordosten ist entschieden. Die Planungen für das 600 ha große Gebiet gehen auf Basis des Entwurfs der Arbeitsgemeinschaft Rheinflügel Severin, Düsseldorf, und bbz Landschaftsarchitekten Berlin weiter.

Auf dem rund 600 ha großen Gebiet im Münchner Nordosten soll in den kommenden Jahrzehnten ein neuer Stadtteil für bis zu 30.000 Menschen entstehen. Nun hat eine Jury die Arbeitsgemeinschaft der Büros Rheinflügel Severin aus Düsseldorf und die Berliner bbz Landschaftsarchitekten mit dem ersten Preis für den Entwurf der städtebaulichen Entwicklung bedacht.

Der Siegerentwurf schaffe es, eine zukunftsgerechte Stadtentwicklung zu ermöglichen, heißt es in der Begründung. Je nach Dichte können zwischen 3.600 und 10.600 Wohnungen für 10.000 bis 30.000 Menschen entstehen. Dennoch soll mindestens die Hälfte der vorhandenen Flächen trotz der Bebauung für Landwirtschaft und Pferdesport genutzt werden können.

Diskussion beginnt im Herbst

Die Pläne sehen unter anderem einen künstlichen Badesee westlich des Hüllgrabens vor. Erschlossen werden soll das Gebiet durch eine Straßenbahn und eine U-Bahn. Zunächst soll der Siegerentwurf nun mit den Grundstückseigentümern diskutiert werden. Der öffentliche Dialog zum Wettbewerbsergebnis soll im Herbst beginnen.

Den zweiten Platz belegte das Büro Cityförster aus Hannover zusammen mit freiwurf Landschaftsarchitekturen und dem Kölner Büro urbanegestalt. Der dritte Preis ging an die Stuttgarter performative architektur, UTA Architekten und Stadtplaner und Grüne Welle Landschaftsarchitektur.

CSU bleibt beim Nein zur SEM

„Mit dem ersten Preis bekommen wir eine neue städtebauliche Qualität im Münchner Nordosten", lobte Stadtbaurätin Elisabeth Merk das Ergebnis. Durch die kompakte Bauform können viele bestehende Freiflächen erhalten werden. Nun könne man in die Diskussion über den Münchner Nordosten einsteigen.

Die ist bereits in vollem Gange. Im vergangenen Jahr rückte die Münchner CSU von der eigentlich mit der SPD zusammen entschiedenen städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme (SEM) für das Gebiet ab. Die Partei strebte vielmehr eine kooperative Lösung an, wie sie die Stadt bei dem zweiten großen Entwicklungsgebiet im Münchner Norden vorhat. Außerdem will die CSU maximal Wohnungen für 15.000 Menschen erlauben.

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