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Märkte | 27.01.2020

Von Gerda Gericke

In diesem Artikel:

Dresdner Büromarkt verfehlt die 100.000-qm-Marke knapp

Quelle: Imago Images, Urheber: Sven Ellger
In der Nähe des Dresdner Postplatzes gibt es künftig weitere Büroflächen. Dort entsteht das Projekt Annenhöfe.

Quelle: Imago Images, Urheber: Sven Ellger

Der Büromarkt der sächsischen Landeshauptstadt Dresden befindet sich im Aufwind. Der Flächenumsatz ist 2019 gestiegen, genau wie die Spitzen- und Durchschnittsmiete. Der Leerstand ist bei 2,4% angekommen. Steigenden Einwohner- und Beschäftigungszahlen sei Dank.

Gut 98.000 qm Bürofläche brachten die Immobilienmakler im Jahr 2019 in der Stadt unter. Das sind rund 10.000 qm mehr als 2018, rechnet BNP Paribas Real Estate (BNPPRE) vor. "Die steigende Flächennachfrage erstreckt sich über alle Größenklassen und ist auch im kleinteiligen Segment und in Lagen außerhalb des Rings sehr rege", beschreibt André Heinrich, Dresdner Niederlassungsleiter von BNPPRE die Lage. Größte Nachfrager waren die öffentliche Verwaltung mit einem Anteil von rund 30%, gefolgt von Tech-Unternehmen und sonstigen Dienstleistern.

Mieten sind gestiegen

Die Spitzenmiete in den allerbesten Lagen rund um die Frauenkirche am Neumarkt und an der Hauptbummelmeile Prager Straße hat weiter angezogen und liegt jetzt bei 15 Euro/qm. Auch die Durchschnittsmiete legte auf 9,50 Euro/qm zu. Der seit zehn Jahren fortschreitende Leerstandsabbau geht weiter. Aktuell weist die Stadt an der Elbe nur noch 60.000 qm verwaiste Fläche auf. Das entspricht einer Quote von 2,4%. Zum Vergleich: Dresdens ewiger Konkurrent Leipzig kommt BNPPRE zufolge auf einen Wert von 4,9%.

Dresden braucht mehr Bürofläche

Um die Nachfrage decken zu können, braucht Dresden in den nächsten Jahren zwingend weitere Flächenangebote. "Zuversichtlich stimmt uns, dass derzeit mehrere Projekte in der Planung bzw. Realisierung sind", so Heinrich weiter. Allein 35.000 qm Mietfläche in zwei Bauvorhaben schafft TLG Immobilien in der Barockstadt an der Elbe. Neo und Annenhöfe hat die Berliner Gewerbeimmobilien-AG die Vorhaben getauft. Der im Bau befindliche Bürokomplex Neo in der Großenhainer Straße 5-7 im Stadtteil Neustadt bringt es auf 15.000 qm Mietfläche. Das Gebäude in der Nähe des Bahnhofs Dresden-Neustadt hat das Büro Willen Associates Architekten WAA aus Wiesbaden gezeichnet und wird um 132 Parkplätze ergänzt.

Auch für die Annenhöfe am Postplatz gegenüber vom barocken Zwinger liegt die Baugenehmigung vor, es sind die Bagger bestellt. Errichtet werden 20.000 qm Büro- und Dienstleistungsfläche auf dem 7.431 qm großen Filetgrundstück. Abgerundet wird das Bauvorhaben an der Schweriner Straße, Ecke Freiberger Straße durch eine zweigeschossige Tiefgarage mit 264 Stellplätzen für Pkws sowie weitere 400 Fahrradstellplätze. Summa summarum rechnet Heinrich in den nächsten fünf Jahren mit rund 350.000 qm neuer Bürofläche, die die Stadt gut gebrauchen könne.

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