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Unternehmen | 24.01.2020

Von Christoph von Schwanenflug

In diesem Artikel:

RFR soll sich an 30 Kaufhof-Immobilien beteiligen

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Christoph von Schwanenflug
Kaufhof setzt zurzeit auf Schleuderpreise. Ein Bild aus Wiesbaden.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Christoph von Schwanenflug

Die Signa-Gruppe, Muttergesellschaft der Warenhäuser Karstadt und Kaufhof, nutzt ihre Kaufhof-Immobilien erneut zur Kapitalgewinnung. RFR soll sich an 30 Objekten beteiligen. Signa hat zugesagt, bis September dieses Jahres 700 Mio. Euro in Karstadt und Kaufhof zu investieren.

Die deutsch-amerikanische Investmentgesellschaft RFR verhandelt mit der Signa-Gruppe über die Beteiligung an 30 Kaufhof-Immobilien. Das bestätigte ein Signa-Sprecher. "Signa beabsichtigt, ihre erprobte Partnerschaft mit RFR weiter auszubauen und RFR als Mitgesellschafter für diese Immobilien zu gewinnen. Es handelt sich um 30 attraktive Handelsimmobilien in den besten deutschen Innenstadtlagen, die allesamt langfristig an Kaufhof vermietet sind." René Benkos Signa-Gruppe gehören insgesamt 59 Kaufhöfe.

Kürzlich hatte Signa bereits die Commerzbank-Tochter Commerz Real bzw. deren Fonds hausinvest mit 20% an zehn Kaufhof-Warenhäusern beteiligt, darunter Flaggschiffe wie Berlin-Alexanderplatz und Frankfurt-Hauptwache. Dem Vernehmen nach erlösten die Österreicher damit rund 100 Mio. Euro.

Tarifvertrag von Karstadt Kaufhof verpflichtet Signa zu Investitionen

Der geplante RFR-Deal könnte im Zusammenhang mit dem Tarifvertrag stehen, den die Gewerkschaft ver.di jüngst mit Karstadt und Kaufhof abgeschlossen hat. Dieser sieht eine Tarifsteigerung für die Beschäftigten von Karstadt, Karstadt Sports und Karstadt Feinkost von 10,47% in diesem Jahr vor, eine Bestandsgarantie für alle Filialen des Gemeinschaftsunternehmens bis Ende 2024 und Investitionen bei Karstadt und Kaufhof von 700 Mio. Euro bis September 2020. Wie Stephan Fanderl, Chef des Gemeinschaftsunternehmens Galeria Karstadt Kaufhof, im Dezember 2019 in einem Interview mit dem Handelsblatt sagte, wird dieses Geld von "unseren Gesellschaftern" kommen, d.h. von Signa bzw. Signa-Investoren.

Fanderl lobte Signa mit den Worten: "Sagen Sie mir einen Investor, der in Deutschland 700 Mio. Euro in die Sanierung eines Innenstadthändlers steckt."

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