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Projekte | 22.01.2020

Von Katja Bühren

In diesem Artikel:

Datteln: Riesenprojekt newPark kommt voran

Quelle: ViaDrupsteen, Urheber: Luftbild Hans Blossey
Der newPark in Datteln bietet 156 ha vermarktbare Fläche. Spätestens im August 2020 soll der Bebauungsplan stehen.

Quelle: ViaDrupsteen, Urheber: Luftbild Hans Blossey

In Datteln, am nördlichen Rand des Ruhrgebiets, ist ein Gewerbe- und Industriepark im XXL-Format geplant: 288 ha freie Fläche soll der newPark bieten. Nachdem sich die Planungen dafür in den vergangenen Jahren hinschleppten, soll spätestens im Sommer der Bebauungsplan stehen und im Anschluss die Vermarktung der Flächen beginnen.

Das kündigte Andreas Täuber, Geschäftsführer der newPark Planungs- und Entwicklungsgesellschaft, jetzt an. 2015 hatte die Grundstücksgesellschaft des Kreises Recklinghausen das insgesamt 503 ha große Gebiet gekauft, das die Stadt Dortmund bis Ende der 1970er Jahre als Rieselfelder genutzt hatte. Davon zählen 288 ha zum Plangebiet, von dem wiederum 156 ha vermarktbare Fläche sind. Der Rest wird für Ausgleichsflächen und Straßen benötigt, erklärt Täuber.

Ein seltenes Angebot an großen Flächen

Damit bringt die Gesellschaft auf einen Schlag eine riesige zusammenhängende Industrie- und Gewerbefläche auf den Markt. Der Zeitpunkt ist günstig. Beides wird auch im ehemals industriell geprägten Ruhrgebiet mittlerweile händeringend gesucht. Entsprechend verzeichnet Täuber bereits eine "große Nachfrage" von Unternehmen. "Wir können 30, 40, 50 ha zusammenhängende Fläche anbieten. Das gibt es sonst nur sehr selten."

Allerdings dauert es voraussichtlich noch bis 2022, bis tatsächlich erste Firmen mit dem Bau beginnen können. Denn wenn, wie derzeit geplant, spätestens im August 2020 die Stadt Datteln den Bebauungsplan aufgestellt hat, folgt die Erschließung. Der Antrag für eine Förderung durch das Land Nordrhein-Westfalen liegt bereits vorbereitet in der Schublade, so Täuber. Die Erschließung könne dann in 1 bis 1,5 Jahren abgeschlossen sein und im Anschluss die Bauarbeiten im ersten Bauabschnitt mit rund 60 ha Fläche beginnen.

Produzierende Firmen ansiedeln, viele Arbeitsplätze schaffen

Der Bau der Umgehungsstraße B474n, laut Täuber ein "wesentlicher Bestandteil für die Erschließung", hat sich aufgrund gerichtlicher Auseinandersetzungen ebenfalls lange hinausgezögert. Hier haben die Bauarbeiten allerdings Ende 2019 begonnen.

Vergeben will die newPark Planungs- und Entwicklungsgesellschaft die Flächen an nationale und internationale (Industrie-)Unternehmen, die zukunftsfähige Technologien im Angebot haben. Schlagworte sind hier zum Beispiel GreenTech und Industrie 4.0. Auf einem Teil des Areals sollen sich große produzierende Unternehmen sowie deren Zulieferer ansiedeln. Zudem sind aber auch mittelständische Unternehmen sowie Firmen aus dem Bereich Forschung und Entwicklung vorgesehen. Insgesamt könnten so bis zu knapp 9.000 Arbeitsplätze entstehen, sagt Täuber. Steht der Bebauungsplan, soll auch zeitnah mit der Vermarktung der ersten Flächen begonnen werden.

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