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Projekte | 15.01.2020

Von Friedhelm Feldhaus

In diesem Artikel:

Landmarken baut C2C-Hochhaus an den Elbbrücken

Quelle: Landmarken AG
Das dreiteilige, bis zu zwölf Geschosse hohe C2C-Wohnhochhaus entsteht direkt am Baakenhafen - unweit der Elbbrücken.

Quelle: Landmarken AG

Der Aachener Projektentwickler Landmarken errichtet in der Hamburger Hafencity das - nach eigenen Angaben - erste Wohnhochhaus in Deutschland, das in Anlehnung an das Cradle-to-Cradle-Prinzip entsteht. Das weitgehend aus recyclebaren Materialien entstehende Hochhaus soll Ende 2023 bezogen werden.

In direkter Nachbarschaft zum Holzhochhaus Wildspitze am Nordufer des Baakenhafens entsteht im Elbbrückenquartier der Hafencity das Wohnhochhaus Moringa. Projektentwickler Landmarken möchte mit seinem ersten Projekt in Hamburg "Deutschlands erstes Wohnhochhaus in Anlehnung an das Cradle-to-Cradle-Prinzip" (C2C) errichten. "Unser Ziel ist das gesündeste Haus der Stadt", erklärt Landmarken-Vorstand Norbert Hermanns.

Trennbar, rückbaubar, recyclebar

Um diesem Anspruch gerecht zu werden, wird der Entwurf der Architekten kadawittfeldarchitektur weitgehend aus wiederverwendbaren Materialien errichtet. Ein Großteil der Konstruktion soll trennbar, rückbaubar und recyclebar werden. Zudem sind am und auf dem Gebäude mindestens so viele Grünflächen vorgesehen, wie durch die Immobilie bebaut werden.

"Steigende Mietpreise, belastete Luftqualität, hoher Flächenverbrauch - all dem setzt Moringa eine Alternative entgegen", sagt Hermanns. Durch die Grünflächen an Fassade und auf dem Dach werde die Luft gereinigt sowie sommerlichen Hitzeinseln entgegengewirkt.

Coworking, Coliving, Carsharing

Auf 17.700 qm der 20.000 qm BGF sollen kleine bis große Mietwohnungen entstehen, davon 33% öffentlich gefördert. Auch Colivingkonzepte mit Wohngemeinschaften, Gemeinschaftsflächen sowie einer Community-App sind geplant. Auf weiteren 2.500 qm sieht das Gebäudekonzept Coworkingflächen, Veranstaltungsräume, eine Kita, Ausstellungsflächen, ein Fitness- oder Loungebereich sowie Gastronomie mit Terrasse vor.

Mit knapp 70 Stellplätzen für Pkws, davon 30% für Carsharing, ist der Parkraum in der Tiefgarage eher übersichtlich. Dafür sind mindestens 210 Stellplätze für Fahrräder sowie ein Mobility-Sharing-Konzept angedacht, dessen Angebot vom Lastenrad bis zum E-Auto reicht.

"Etwas Vergleichbares hat es noch nicht gegeben"

"Mit kadawittfeldarchitektur haben wir gemeinsam ein impulsgebendes Konzept erarbeitet, das wegweisend für die Zukunft der Immobilien- und Baubranche sein kann", sagt Sylvia Friederich, Mitglied der Landmarken-Geschäftsleitung. Und Jens Kreiterling, Landmarken-Vorstand, spart auch nicht mit Superlativen: "Etwas Vergleichbares hat es noch nicht gegeben."

Die Entwickler erwarten, in etwa einem Jahr den Bauantrag einreichen und nach Erhalt der Baugenehmigung in zwei Jahren das C2C-Hochhaus Moringa errichten zu können - bis Ende 2023.

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