Sie verwenden
iz.de als
Gastnutzer
Alle Leistungen ansehen

{{vm.izPaket[vm.user.izPaket].title}}

Ihre Leistungen

Projekte | 13.01.2020

Von Friedhelm Feldhaus

In diesem Artikel:

Hypoport baut in Lübeck Bürogebäude für 800 Beschäftigte

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus
Vorne das lange stillgelegte Autohaus Ford Lorenzen und hinten die Marienkirche auf der Lübecker Altstadtinsel. Archivbild aus dem Jahr 2016.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus

Zwischen Bahnhof und Altstadt plant der Finanzdienstleister Hypoport in Lübeck den Bau einer neuen Zentrale. Bis zu 800 Beschäftigte sollen hier ab 2024 arbeiten.

Der im SDax notierte Finanzdienstleister Hypoport errichtet in Lübeck ein Bürogebäude für 800 Mitarbeiter. Die Immobilie soll am Lindenplatz unweit des Hauptbahnhofs und nahe dem Holstentor - der Zufahrt zur Lübecker Altstadtinsel - auf dem Areal des früheren Autohauses Ford Lorenzen entstehen. 14.000 qm des geplanten Bauplatzes gehören der in Gründung befindlichen Heinz-Besser-Stiftung. Die Stadt Lübeck plant, weitere wohl etwa 1.000 qm an die Stiftung zu verkaufen, sofern die Bürgerschaft Ende Januar zustimmt.

16.500 qm groß und Mitte 2024 fertig

Nach Angaben von Hypoport soll das Bürogebäude rund 16.500 qm messen und bis Anfang/Mitte 2024 fertiggestellt sein. Der Finanzdienstleister will selbst investieren und erwartet Aufwendungen im mittleren zweistelligen Millionenbereich. Im ersten Schritt soll ein hochbaulicher Wettbewerb ausgelobt werden.

2019 hatte Hypoport seinen rechtlichen Sitz von Berlin nach Lübeck verlegt, wo bereits etwa 500 der bundesweit 1.800 Mitarbeiter werkeln. Bis zur Fertigstellung wird ein Zuwachs der zehn in Lübeck ansässigen Unternehmen auf 800 Beschäftigte erwartet. Zur Hypoport-Gruppe gehören etwa der Finanzierungs- und Versicherungsmakler Dr. Klein oder Europace, eine B2B-Transaktionsplattform für Baufinanzierungen und Ratenkredite sowie weitere Dienstleister im Finanztechnologiesegment.

Heinz Besser wollte 30.000 qm Wohn- und Geschäftshaus bauen

Der Ende 2017 verstorbene Immobilieninvestor Heinz Besser wollte den Standort mit einem 30.000 qm großen Wohn- und Geschäftshaus bebauen. Das Projekt scheiterte am Dissenz mit der Stadt über die Höhe der Immobilie. Während der Bebauungsplan eine Höhe von 22 m vorsieht - begründet auch mit dem freien Blick auf die sieben Türme der Altstadtinsel -, wollte Besser 29 m hoch bauen.

Legende:

  • Haus
  • Straßenabschnitt
  • Wohnquartier
  • Ortsteil
  • Ort
  • Bundesland / Land
  • Projekt

In Netzwerken weiterempfehlen

Kostenfrei für Abonnenten

Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland

Unser Service für IZ-Abonnenten:
Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland - täglich aktuell, übersichtlich geordnet und kostenfrei!