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Projekte | 08.01.2020

Von Robin Göckes

In diesem Artikel:

Everyworks bleibt in der Warteschleife

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Robin Göckes
Die Reklame für die Coworkingflächen in Berlin war nur wenige Stunden sichtbar.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Robin Göckes

Im Jahr 2019 sollten die ersten Coworkingflächen an deutschen Bahnhöfen eröffnen. Daraus geworden ist nichts. Denn noch immer ist das Joint Venture von Deutscher Bahn und Design Offices, das die Flächen bespielen soll, nicht in trockenen Tüchern.

Die Deutsche Bahn hat ihr selbst gestecktes Ziel, bis Ende 2019 die ersten Coworkingflächen an deutschen Bahnhöfen zu etablieren, verfehlt. Dieses hatte der Konzern im Herbst 2018 ausgerufen, als die Pläne für den Ausbau einer Coworkinginfrastruktur der Bahn erstmals bekannt wurden. Wann nun die ersten Flächen eröffnen werden, steht in den Sternen. Denn noch immer sind nicht alle Genehmigungsverfahren, die für das Projekt notwendig sind, abgeschlossen.

Joint Venture in Gründung

Das ist ärgerlich für die Bahn, ebenso wie für Design Offices. Schließlich haben sich die beiden Unternehmen längst dazu bekannt, gemeinsam ein Joint Venture gründen zu wollen, welches den Betrieb der Flächen übernehmen soll. Everyworks soll das gemeinsame Kind heißen. Dies war einer Werbekampagne zu entnehmen, die fälschlich bereits im November dieses Jahres am Berliner Hauptbahnhof sichtbar war. Nach nur wenigen Stunden waren die Plakate wieder entfernt, seitdem herrscht in Sachen Coworking bei der Bahn wieder Stillstand. Das Kartellamt hat für das Gemeinschaftsprojekt bereits Mitte 2019 den Daumen gehoben.

Eine Smart-City-Strategie

Die Bemühungen der Bahn, zumindest einen Teil ihrer Bahnhöfe mit Coworkingflächen auszustatten, stehen im Zusammenhang mit dem Zukunftskonzept des Konzerns. Im Projekt Smart City sollen die Themen Verkehrsinfrastruktur, Mobilität und Logistik zusammen gedacht werden. Die Bahnhöfe sollen in diesem Zusammenhang als "Anziehungspunkte für urbanes Leben" dienen. "Bahnhöfe sind ideale Standorte für mobiles und agiles Arbeiten. Sie sind zentral gelegen und hochfrequentiert. Davon profitieren besonders Pendler und Geschäftsreisende", umriss die Deutsche Bahn selbst die Zielgruppe für ihr Konzept bei dessen Vorstellung.

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