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Politik | 06.01.2020

Von Robin Göckes

In diesem Artikel:
  • Städte:
    Gdefr. Geb. (Lkr Aschaffenburg)
  • Organisationen:
    Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima), Bundesregierung Deutschland, Bundestag, FDP
  • Immobilienart:
    Wohnen

Bund sieht Werkswohnungen als Plus bei der Mitarbeitersuche

Quelle: Imago Images, Urheber: Steinach
Die Bima will mehrere Tausend Wohnungen für die Bediensteten des Bundes schaffen.

Quelle: Imago Images, Urheber: Steinach

Die Bima führt Gespräche über mögliche neue Standorte für zusätzliche Mitarbeiterwohnungen. Insgesamt sollen bundesweit 6.000 bis 8.000 entstehen. Für die Bundesregierung ist dies Teil einer Strategie zur Mitarbeitergewinnung, die auch für private Unternehmen immer öfter eine Option ist.

Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) hat in Aschaffenburg den Anfang gemacht: Dort sind 30 zusätzliche Wohnungen entstanden, die den Bediensteten des Bundes zur Verfügung stehen sollen. Bis wann und wo genau die Bima ansonsten neuen Wohnraum schaffen kann, steht allerdings noch nicht fest. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP-Fraktion im Bundestag hervor.

6.000 bis 8.000 Wohnungen geplant

Demnach plant die Bima insgesamt die Schaffung von 6.000 bis 8.000 Wohnungen - das gebe die Portfolioanalyse her. "Da die notwendigen Abstimmungen mit den Kommunen und Planungsbehörden noch ausstehen, können zum jetzigen Zeitpunkt Informationen zu den Wohnungsquantitäten, der räumlichen und zeitlichen Verteilung sowie den Baukosten nicht belastbar angegeben werden", heißt es jedoch in der Antwort auf die FDP-Anfrage.

Fachkräftemangel macht erfinderisch

Das Engagement zum Bau von zusätzlichem Wohnraum für die eigenen Bediensteten steht für die Bundesregierung auch im Zusammenhang mit dem Fachkräftemangel. "Bund, Länder und Kommunen", müssten auch als "Arbeitgeber attraktiv sein", heißt es in der Regierungsantwort. Das Bima-Programm sei darauf eine Antwort.

"Großer Vorteil bei der Mitarbeitergewinnung"

Ohnehin beurteilt die Bundesregierung den aktuellen Trend, wieder vermehrt Werkswohnungen zu schaffen, als positiv - auch für die Privatwirtschaft. "Aus Sicht der Bundesregierung sind betriebseigene Wohnungen für private Unternehmen ein großer Vorteil bei der Mitarbeitergewinnung und können entscheidend bei der Wahl des Arbeitgebers sein." Mit jeder neu gebauten Wohnung werde zudem ein Beitrag für die Entlastung angespannter Wohnungsmärkte geleistet.

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