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Finanzen | 19.12.2019

Von Nicolas Katzung

In diesem Artikel:
  • Organisationen:
    Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)
  • Immobilienart:
    Wohnen, Gewerbe allgemein

Kreditausfälle bleiben eine Rarität

Immobilienfinanzierer erleiden dank des anhaltenden Immobilienbooms so gut wie keine Verluste. Wie im Vorjahr lag die Verlustrate für Immobilienkredite 2018 nach Angaben der Finanzaufsicht BaFin gerade mal bei 0,02%, wenn die Sicherheiten aus Wohnimmobilien bestanden, und 0,03%, wenn es sich um gewerbliche Immobiliensicherheiten handelte. Noch weniger Ausfälle gab es zu beklagen, wenn nur die Darlehensteile betrachtet werden, die bis zu 80% des Markt- bzw. Beleihungswerts bei Wohnimmobilien und bis zu 50% des Markts- bzw. 60% des Beleihungswerts bei Gewerbeimmobilien besichert waren. Hier lagen die Verlustraten bei jeweils 0,01%.

Die geringfügigen Verluste sind eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Banken Immobilienkredite mit weniger Eigenkapital unterlegen müssen. Um die sogenannte Privilegierung zu erhalten, müssen von der Bankenaufsicht vorgegebene Verlustobergrenzen eingehalten werden, die jährlich überprüft werden (sog. Hard Tests). Diese betragen sowohl für Wohn- als auch Gewerbeimmobilien 0,5% (Gesamtverluste aus Immobilienkreditgeschäft) bzw. 0,3%.

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