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Politik | 18.12.2019

Von Jutta Ochs

In diesem Artikel:
  • Organisationen:
    Bundesrat, Bundestag, ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss
  • Personen:
    Andreas Mattner

Klimapaket hilft nur bei Sanierung von Selbstnutzern

Der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat hat sich in seiner heutigen Sitzung auf Änderungen im sogenannten Klimapaket geeinigt, zu dem auch die Förderung der energetischen Gebäudesanierung gehört. Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) ist enttäuscht, dass die Politik im Kompromiss "Anreize bei den steuerlichen Abschreibungsmöglichkeiten von Investitionen in die energetische Gebäudesanierung vernachlässigt" hat. Im Beschluss sind Anreize ausschließlich bei Gebäuden vorgesehen, die zu eigenen Wohnzwecken genutzt werden. Diese könnten aber ohnehin bereits von einer KfW-Förderung profitieren, die andere Förderungen ausschließt, sagt ZIA. Somit würde unterm Strich nicht ein Euro mehr investiert, kritisiert ZIA-Präsident Andreas Mattner. Und sämtliche durch Firmen gehaltene Wohnungen und alle Wirtschaftsimmobilien blieben auf der Strecke.

Eine flächendeckende Emissionsminderung sei nur zu schaffen, wenn die steuerliche Sanierungsanreize auch für gewerblich oder zu fremden Wohnzwecken genutzte Wohn- und Wirtschaftsimmobilien eingeführt werden. Ein großes Potenzial an CO2-Einsparmöglichkeiten sei einfach verschenkt worden.

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