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Transaktionen | 13.12.2019

Von Volker Thies

In diesem Artikel:

Keppel kauft Rechenzentrum bei Frankfurt für 81,8 Mio. Euro

Quelle: imago images, Urheber: ZUMA Press
Keppel vergrößert sein Portfolio mit der Erwerbung in Frankfurt auf 18 Rechenzentren weltweit.

Quelle: imago images, Urheber: ZUMA Press

Der asiatische Reit Keppel DC hat sich ein großformatiges Rechenzentrum bei Frankfurt gesichert. Es ist seine zweite Erwerbung dieser Assetklasse in Rhein-Main.

Der in Singapur ansässige Keppel DC Reit hat für 81,8 Mio. Euro ein Rechenzentrum in der Nähe des Frankfurter Flughafens gekauft. Verkäufer ist nach Angaben von Keppel die Maena-Grundstücksverwaltungsgesellschaft. Deren Adresse sowie kartellrechtliche Veröffentlichungen deuten darauf hin, dass Maena Teil des Vermögensverwalters KGAL ist.

Die genaue Adresse des Rechenzentrums wird nicht genannt, es befindet sich aber auf dem Gebiet der Stadt Kelsterbach, auf deren Areal auch ein großer Teil des Flughafens liegt. Nach Recherchen der Immobilien Zeitung handelt es sich um die von IBM genutzte Immobilie Am Weiher 24. Für Keppel ist es die zweite Erwerbung in Deutschland und die achte in Europa. 2015 hatte Keppel das Rechenzentrum Maincubes Offenbach in der Projektphase für 84 Mio. Euro erworben.

Erwerb komplett mit Fremdkapital

Die Gesamtmietfläche wird mit 50.248 qm angegeben. Das Objekt ist bei Ende 2025 komplett vermietet. JLL hat den Marktwert des Objekts mit 86 Mio. Euro ermittelt. Der Reit, der auf Rechenzentren spezialisiert ist, erhöht mit dem Erwerb, der im Jahr 2020 rechtlich abgeschlossen werden soll, die Vermietungsquote seines Portfolios um 1,5 Prozentpunkte auf 96%.

Keppel will den Kauf vollständig durch Fremdkapital finanzieren. Zusammen mit zwei derzeit laufenden Erwerbungen in Singapur werden die Anzahl der Rechenzentren im Portfolio auf 18 und die Assets under management auf 2,7 Mrd. USD steigen.

Nachtrag, 16. Dezember 2019: Auf Nachfrage der Immobilien Zeitung bestätigt KGAL lediglich, dass Maena Teil des Unternehmens ist und dass der Verkauf des Rechenzentrums stattgefunden hat. Weitere Details über die Transaktion oder die Immobilie möchte das Unternehmen nicht nennen.

Nachtrag: Nach Informationen der Immobilien Zeitung handelte es sich beim Verkäufer des Rechenzentrums Maincubes in Offenbach um Art-Invest.

Transaktion: Kelsterbach, Am Weiher 24
Transaktion: Offenbach am Main, Goethering 29

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