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Politik | 10.12.2019

Von Volker Thies

In diesem Artikel:
  • Städte:
    Frankfurt am Main
  • Organisationen:
    Bündnis 90 / Die Grünen, SPD, Stadt Frankfurt am Main, CDU
  • Personen:
    Mike Josef
  • Immobilienart:
    Wohnen

Frankfurt muss seine Josefstadt deutlich kleiner planen

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Volker Thies
Der geplante Stadtteil im Nordwesten Frankfurts wird nun wohl doch weniger landwirtschaftliche Flächen in Anspruch nehmen.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Volker Thies

Die Stadt Frankfurt muss ihre Pläne für einen neuen großen Stadtteil im Nordwesten erheblich eindampfen. Grund dafür ist eine Festlegung von CDU, SPD und Grünen in der für den Flächennutzungsplan zuständigen Regionalversammlung.

Die drei in der Regionalversammlung dominierenden Fraktionen haben sich darauf geeinigt, großformatige Eingriffe in regionale Grünzüge grundsätzlich abzulehnen. Zudem wird eine Obergrenze von rund 200.000 Wohnungen gezogen, die bis 2030 in der Region gebaut werden sollen. Die Stadt Frankfurt war von 335.000 Wohneinheiten in diesem Zeitraum ausgegangen.

Formal soll beides in der nächsten Sitzung der Regionalversammlung am 13. Dezember beschlossen werden. Damit wird der Widerstand gegen den 550 ha großen Stadtteil handfest, der sich bereits kurz nach der ersten Präsentation der Pläne im Sommer 2017 in der Region formiert hatte.

Josef macht das Beste draus

Frankfurts Planungsdezernent Mike Josef (SPD), nach dem das Projekt im Volksmund den Namen Josefstadt trägt, versucht öffentlich das Beste aus dieser Niederlage zu machen: Immerhin werde die Regionalversammlung das Vorhaben nicht rundheraus ablehnen, hebt er gegenüber Medien hervor. Josef will sich nun auf den Teil des Gebiets konzentrieren, der sich östlich der Autobahn 5 befindet, direkt an bestehende Stadtteile anschließt und von den Nachbarkommunen weniger kritisch gesehen wird. Wie viele der bis zu 12.000 für das Gesamtgebiet vorgesehenen Wohneinheiten dort möglich werden, müsse nun ausgearbeitet werden. In einigen Jahren könne das Gebiet westlich der Autobahn noch einmal neu bewertet werden.

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