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Projekte | 06.12.2019

Von Dagmar Lange

In diesem Artikel:

Heidelberg: Baustart für das Quartier am Europaplatz

Quelle: Zech Group
Bernhard Dietz (Leiter der Geschäftsstelle Bahnstadt), Simon Harfst (Projektleiter Gustav Zech Stiftung Management), Jürgen Odszuck (Erster Bürgermeister Heidelberg), Kai Dreesbeimdiek (Geschäftsführer Gustav Zech Stiftung Management) bei der Übergabe der Baugenehmigung.

Quelle: Zech Group

Die Gustav Zech Stiftung hält seit dem gestrigen Donnerstag die endgültige Baugenehmigung für die Quartiersentwicklung Europaplatz Heidelberg in den Händen. Für 300 Mio. Euro entsteht ein neues Stadtentree.

Bei der Quartiersentwicklung handelt es sich um das aktuell größte privatwirtschaftliche Bauvorhaben in der Universitätsstadt. Auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs entsteht die Bahnstadt. Als Entree gegenüber vom Heidelberger Bahnhof errichtet die Gustav Zech Stiftung auf einem rund 24.000 qm großen Grundstück ein Stadtquartier mit fünf Gebäuden, in dessen Mitte sich der 6.000 qm große Europaplatz befinden wird. Heidelbergs Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck überreichte Kai Dreesbeimdiek, Geschäftsführer der Gustav Zech Stiftung Management, die endgültige Baugenehmigung. Damit kann das Bauvorhaben Fahrt aufnehmen.

Mit der Quartiersentwicklung entstehen Bruttogrundflächen von rund 70.200 qm oberirdisch und 52.500 qm unterirdisch. Geplant ist eine Mischnutzung aus Hotel, Büros, Mietwohnungen, Einzelhandel und Gastronomie. Dazu eine zweigeschossige Tiefgarage für knapp 1.900 Fahrräder - 1.000 davon zur öffentlichen Nutzung - und 750 Pkw-Stellplätze, davon 160 zur öffentlichen Nutzung. Die Stadt möchte den Umstieg auf das Rad weiter fördern und Pendlern den Umstieg vom Fernzug auf das Rad erleichtern.

Erste Nutzer stehen fest

Auf einem Baufeld (B 1.3) wird ein elfgeschossiges Vier-Sterne-Plus-Hotel mit 310 Zimmern entstehen, dem geplanten Konferenzzentrum gegenüberliegend. Betreiber wird die Atlantic Hotels Management. Die Sparkasse Heidelberg hat erst kürzlich bekanntgegeben, dass sie ihre neue Zentrale im Gebäude auf dem Baufeld B 2.2 einrichten wird. Die Vermietung der 105 Mietwohnungen mit zusammen 8.000 qm Wohnfläche, soll im Jahr 2021 beginnen. 20% dieser Wohnungen werden öffentlich gefördert.

Projektrealisierung bis 2022

Die Pläne für die Entwicklung am künftigen Europaplatz stammen von Winking Froh Architekten und Pola Landschaftsarachitekten, beide aus Berlin. Aufgrund von Teilbaugenehmigungen starteten die Erdarbeiten auf den Projektgrundstücken bereits diesen Oktober. Anfang kommenden Jahres soll mit den Rohbauarbeiten begonnen werden. Die ersten Gebäude sollen im ersten Quartal 2022 bezugsfertig sein, die Fertigstellung des Projekts wird für Ende 2022 angestrebt.

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