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Projekte | 06.12.2019

Von Lars Wiederhold

In diesem Artikel:

In Darmstadt entsteht Wohnraum für 3.000 Menschen

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Lars Wiederhold
Den Abrissbaggern steht in Darmstadt viel Arbeit bevor.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Lars Wiederhold

Auf dem 34 ha großen Gelände der ehemaligen Cambrai-Fritsch-Kaserne in Darmstadt haben die Abbrucharbeiten begonnen. Im Anschluss sollen dort rund 1.400 Wohnungen errichtet werden. Federführend ist die Bauverein-Tochter BVD New Living.

Für einen spektakulären Auftakt der Abrissarbeiten sorgte der Darmstädter Oberbürgermeister Jochen Partsch (Bündnis 90/Die Grünen) persönlich, der mit schwerem Gerät einem Hallentor der früheren US-Kaserne im Ludwigshöhviertel zu Leibe rückte. "Es ist kein bloßer Beginn eines Abbruchs, sondern ein wichtiger Schritt für die städtische Entwicklung", betonte Partsch. Seit den Nachkriegsjahren hätte sich nicht so viel in der Stadtentwicklung bewegt wie in den vergangenen fünf, sechs Jahren. Dieser Trend werde sich nun fortsetzen.

Verbilligungsrichtlinie der Bima wird genutzt

Von den insgesamt 1.400 geplanten Wohnungen, in denen künftig schätzungsweise etwa 3.000 Menschen leben werden, sollen 630 gefördert sein. Mit deren Bau innerhalb von 4,5 Jahren erfüllt die Stadt die Verpflichtung der Verbilligungsrichtlinie der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) als Voreigentümerin. Sie ermöglicht Darmstadt einen vergünstigten Grundstückserwerb.

Neben Wohnraum sollen auch Gewerbeflächen entstehen, die BVD in vier denkmalgeschützten Bestandsgebäuden im Zentrum des Areals vorsieht, die sich wegen ihres Flächenzuschnitts laut Bauverein-Vorstand Armin Niedenthal nicht zum Wohnen geeignet hätten. Eine Turnhalle und die ehemalige Baptistenkirche bleiben ebenfalls erhalten. Der Hauptteil der vorhandenen umfangreichen Bausubstanz wird aber den Abrissbaggern zum Opfer fallen. Die versiegelte Fläche auf dem Gelände beträgt rund 125.000 qm, der umbaute Raum 350.000 cbm. BVD strebt eine hohe Energieeffizienz des Quartiers an. Dazu liefen bereits Probebohrungen für Erdwärme. Voraussichtlich wird die Energieversorgung auf ein Mischkonzept hinauslaufen, das auch Blockheizkraftwerke und Photovoltaik umfasst.

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