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Transaktionen | 06.12.2019

Von Volker Thies

In diesem Artikel:

Europa-Centers zweiter Streich in Rhein-Main

Quelle: <a href="http://www.pixelio.de" target="_blank">pixelio.de</a>, Urheber: Holger Knippscheer
Der Bürostandort Eschborn wächst.

Quelle: pixelio.de, Urheber: Holger Knippscheer

Europa-Center hat in Eschborn die Fläche für ein Büroprojekt mit rund 30.000 qm BGF erworben. Gut 100 Mio. Euro will das Unternehmen in zwei Baukörper investieren, von denen einer als Hochhaus geplant ist.

Der Hamburger Projektentwickler und Bestandshalter Europa-Center hat ein knapp 1,1 ha großes Areal für sein zweites Projekt in Rhein-Main erworben. Es handelt sich um die Nachbargrundstücke Frankfurter Straße 74-78 und 84-90 mit 6.000 qm bzw. knapp 5.000 qm Größe im Büroquartier Eschborn bei Frankfurt. Verkäufer ist ein Joint Venture aus Phoenix Real Estate Development und Art-Invest. Die Grundstücke waren ehemals Standorte von Bürohäusern, die in den Jahren 2016 und 2017 niedergelegt wurden. Das Joint Venture hatte dort und auf den weiteren benachbarten Grundstücken des ehemaligen Campus Eschborn das Büroprojekt CBD Eschborn angestoßen.

Erster Abschnitt wird 2025 fertig

Europa-Center möchte auf dem Gelände nun im ersten Bauabschnitt ein 13.000 qm großes Bürogebäude mit Gastronomieflächen im Erdgeschoss und ein Parkhaus mit mehr als 300 Stellplätzen errichten. Das Unternehmen kalkuliert das Investitionsvolumen für das Europa-Center Eschborn mit gut 100 Mio. Euro. Der Bauantrag ist für das Jahr 2021 vorgesehen. Im folgenden Jahr sollen die Bagger anrollen und spätestens für 2025 ist die Fertigstellung des ersten Abschnitts geplant.

Ein zweiter Bauabschnitt mit einem 17.000 qm großen Bürohaus wird vorerst nur als "denkbar" bezeichnet. Auf jeden Fall will Europa-Center für den eigenen Bestand entwickeln und baut spekulativ sowie zeitversetzt. Nur falls eine nennenswerte Vorvermietung gelinge, würden beide Bauabschnitte parallel errichtet, teilt das Unternehmen mit. Für das Areal wird ein neuer Bebauungsplan aufgestellt. So lange dieser nicht vorliegt, wird es keine detaillierten Pläne zur Architektur geben. Thomas Brune, Vorstand für Planung und Bau bei Europa-Center, verspricht aber ein Hochhaus als Teil des Projekts.

Europa-Center sucht weiter Flächen in Rhein-Main

"Unsere Unternehmensstrategie ist seit jeher, dass wir an einem Standort nicht nur ein Objekt entwickeln und halten, sondern mehrere.", sagt Ralf-Jörg Kadenbach, Vorstandsvorsitzender von Europa-Center. Im Mai hatte das Unternehmen den Spatenstich für sein erstes Frankfurter Projekt gesetzt: das Europa-Center Gateway Gardens in der Nähe des Flughafens mit einem Investitionsvolumen von gut 150 Mio. Euro.

Kadenbach sieht große Wachstumspotenziale in Rhein-Main, fand aber parallel zu dem Erwerb in Gateway Gardens zunächst keine anderen attraktiven Grundstücke. "Als uns nun aber diese Flächen in bester Lage angeboten wurden, haben wir sie kurz entschlossen erworben", berichtet er. Auch für die Zukunft sei der Erwerb passender Grundstücke in Rhein-Main geplant. Gerade Eschborn sei deshalb interessant, weil große, zusammenhängende Büroflächen mit einem vernünftigen Preisgefüge in Frankfurt kaum noch zu finden seien, dort hingegen schon.

Transaktion: Eschborn, Frankfurter Straße 84-90A

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