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Unternehmen | 05.12.2019

Von Christoph von Schwanenflug

In diesem Artikel:

Metro will real an x+bricks verkaufen

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Christoph von Schwanenflug
real-Filiale in Wiesbaden.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Christoph von Schwanenflug

Wendung im Verkaufsprozess um die SB-Warenhauskette real: Metro hat die Verhandlungen mit redos beendet und einem Konsortium von x+bricks Exklusivität eingeräumt. Bis zum 31. Januar 2020 soll ein Verkaufsvertrag geschlossen sein.

Der Metro-Konzern will seine Tochtergesellschaft real nicht an redos, Morgan Stanley und ECE sondern an ein Konsortium aus x+bricks und der Investmentfirma The SCP Group verkaufen. Metro und das Konsortium haben Exklusivität vereinbart und eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding) unterschrieben. Bis zum 31. Januar 2020 soll ein Kaufvertrag unterschrieben werden. Vereinbart wurde, dass das operative Geschäft des SB-Warenhauses, der Onlineshop real.de sowie 80 Immobilien den Eigentümer wechseln. Die Verhandlungen mit der Hamburger Immobilienfirma redos wurden beendet. Die Entscheidung, die Exklusivität mit redos zu beenden und stattdessen auf x+bricks zu setzen, traf gestern der Aufsichtsrat von Metro.

The SCP Group ist eine Investmentfirma mit Büros in London und Luxemburg, die mit dem Kapital des russischen Konzerns Sistema Immobilien kauft. Chairman of the Board ist Felix Evtushenkov, der ebenfalls dem Board of Directors von Sistema angehört.

Kapital für real-Kauf kommt aus Russland

Das x+bricks-Konsortium, das von Metro zunächst nicht erhört worden war, hatte im Oktober ein neues Angebot vorgelegt. Laut Metro enthielt dieses Verbesserungen bezogen auf Kaufpreis und Transaktionssicherheit. "Unter anderem hat sich das Konsortium zur Auflösung der exklusiven Kooperationsvereinbarung mit Kaufland verpflichtet", erklärt Metro. "Die Absichtserklärung sieht den Weiterbetrieb eines Kerns von Real-Märkten vor. Der Großteil der Standorte soll an andere Händler abgegeben werden. Ziel ist es, die Händler vertraglich zur Übernahme der Real-Mitarbeiter zu verpflichten."

"Solange die dicke Dame singt, ist die Oper noch nicht vorbei"

Ein Sprecher von redos erklärte: "Wir sind enttäuscht, drehen jetzt aber nicht auf dem Absatz um. Wir beobachten die Situation sehr genau. Solange die dicke Dame singt, ist die Oper noch nicht vorbei."

Metro erklärte: "Metro und redos haben die Verhandlungen über den Verkauf von Real ohne Ergebnis beendet. Trotz erheblicher Anstrengungen beider Parteien über die vergangenen Wochen und Monate haben Metro und redos letztlich keine Einigung über die Gesamtparameter der Transaktion und die entsprechende Risikoverteilung erzielen können. Unabhängig davon sind beide Parteien überzeugt, dass das gemeinsam entwickelte Konzept, an dem über einen langen Zeitraum intensiv gearbeitet wurde, tragfähig gewesen wäre."

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