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Märkte | 05.12.2019

Von Robin Göckes

In diesem Artikel:

Steigende Preise, sinkende Erwartungen

Quelle: Imago Images, Urheber: Westend61
Die Preise werden weiter steigen, allerdings zeigt der Index von Fahrländer Partner Raumentwicklung eine Eintrübung der Stimmung.

Quelle: Imago Images, Urheber: Westend61

Halbjährlich ermittelt Fahrländer Partner Raumentwicklung einen Index, der der Preisentwicklungserwatungen auf dem Immobilienmarkt offenbaren soll. Die aktuelle Auflage zeichnet ein eindeutiges Bild. Die Preise werden weiter steigen, da sind die befragten Experten einig. Ganz so optimistisch wie noch vor einem halben Jahr blicken sie aber trotzdem nicht in die Zukunft.

Die Preise für Wohnimmobilien werden auch in den nächsten zwölf Monaten steigen, jedoch haben sich die Aussichten eingetrübt. Das sind die zentralen Ergebnisse eines von Fahrländer Partner Raumentwicklung erhobenen Preiserwartungsindex. Demzufolge liegt der aus den Ergebnissen einer Umfrage ermittelte Indexwert für Einfamilienhäuser bei 69,8 Punkten, für Eigentumswohnungen bei 58,3 Punkten. Mehrfamilienhäuser rangieren bei 50,9 indexpunkten. Die befragten Experten erwarten also weiter steigende Preise, allerdings ist diese Hoffnung nicht mehr so ausgeprägt wie noch vor einem halben Jahr, als der Index zum ersten Mal erstellt wurde. Damals wurden für Einfamilienhäuser ein Indexwert von 75,4 ermittelt. Für Eigentumswohnungen lag dieser bei 69,9 Punkten, für Mehrfamilienhäuser bei 80,6.

Ausreißer bei den Mieterwartungen in Berlin

Insgesamt gehen die befragten Experten zudem von weiter steigenden Wohnungsmieten aus, wenn auch diesbezüglich die Erwartungen einen herben Dämpfer bekommen haben. Der Index liegt bei 31,9 Punkten, zuletzt lag er bei 68,7. Einen drastischen Ausreißer im Vergleich der Bundesländer gibt es dabei: Berlin. Dort sank der Indexwert von 74,4 Punkten auf -4,9 Punkte.

Ermittelt hat Fahrländer Partner Raumentwicklung zudem die Preiserwartung auf dem Büromietmarkt sowie für Büro- und Geschäftshäuser. Für Büromieten sank der Indexwert bundesweit von 74,3 Punkten auf 57,5 Punkte. Für Büro- und Geschäftshäuser werden die Preiserwartungen ebenfalls leicht nach unten korrigiert. Hier sinkt der Indexwert von 71,4 Punkten auf 63,2 Punkte.

Für die Ermittlung des Indexes wurden von Fahrländer Partner Raumentwicklung nach eigenen Angaben bundesweit 985 Immobilienexperten befragt. Insgesamt reicht der Index von -200 Punkten, was eine hohe Einigkeit über sinkende Preise signalisieren würde, bis hin zu 200 Punkten im positiven Bereich. Dieser Wert würde eine hohe Einigkeit über stark steigende Preise verkörpern.

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