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Märkte | 04.12.2019

Von Monika Leykam

In diesem Artikel:
  • Städte:
    Berlin
  • Unternehmen:
    Savills
  • Personen:
    Matthias Pink
  • Immobilienart:
    Büro

Savills erwartet weitere Preissteigerungen

Auch im kommenden Jahr werden die Spitzenrenditen für Immobilieninvestments weiter sinken, sind die Experten des Maklerhauses Savills überzeugt. "Die Nachfrage wird nochmals höher sein als 2019, die Verkaufsbereitschaft bei den Eigentümern niedriger", schätzt Savills-Chefresearcher Matthias Pink. Nur in Berlin könne sich die Situation etwas abkühlen.

Sowohl bei Büros in gefragten Lagen der Metropolen als auch bei Logistik rechnet er im kommenden Jahr mit Spitzenrenditen, die um ca. 20 bis 30 Basispunkte unter dem heutigen Niveau liegen. Bei Lebensmitteleinzelhandelsobjekten sei ein Rückgang um 10 bis 20 Basispunkte zu erwarten. Die Marktakteure gingen inzwischen von einer Fortsetzung der Nullzinsära bis zum Jahr 2022 aus, sagt der Researcher.

Gleichzeitig nähere sich die Laufzeit der letzten zehnjährigen Staatsanleihen, die noch positive Zinsen liefern, unaufhaltsam ihrem Ende. "Wer auf laufende positive Erträge angewiesen ist, kann Rückflüsse aus Anleihen nicht mehr in die gleiche Assetklasse reinvestieren. Das bedeutet im Umkehrschluss viele zusätzliche Milliarden für die Immobilienmärkte." Geld, das sich weiterhin schwertun werde, passende Investments zu finden. "Core-Investoren denken heute noch längerfristiger, es geht mehr um langlaufende, stabile Erträge als um den profitablen Exit nach zehn Jahren. Die Haltedauern werden sich verlängern."

Auch bei den Büromieten rechnet Savills für 2020 mit weiterem Wachstum, wenn auch in abgeschwächter Dynamik. "Sowohl die Zahl der Bürobeschäftigten als auch der Bedarf an Bürofläche wird in jedem der sieben Top-Metropolen über dem Niveau von 2019 liegen", ist Pink überzeugt. Auch die zunehmend schwierige Situation der deutschen Autoindustrie werde daran nichts ändern. Den großen Unterschied zwischen dem kommenden und dem fast abgelaufenen Jahr sieht er in der Situation des Berliner Büromarkts. "Erstmals wird in Berlin bedarfsdeckend gebaut. Mit 800.000 qm neu gebauten Büroflächen wächst das Angebot sogar etwas stärker als die Nachfrage."

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