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Märkte | 04.12.2019

Von Alexander Heintze

In diesem Artikel:

Mieten in Bayern stiegen seit 2014 um 22%

Die Mieten in Bayern sind seit 2014 um 22% angestiegen. Im Jahr 2018 zahlten Mieter in Bayern im Durchschnitt 8,12 Euro/qm Nettokaltmiete. Vier Jahre früher lag die durchschnittliche Miete noch bei 6,63 Euro/qm. Das geht aus den jüngsten Zahlen des Statistischen Landesamts hervor.

Vor allem in Oberbayern sind die Mieten, nicht zuletzt wegen der rasanten Entwicklung im Großraum München, mit einem Plus von 28% auf durchschnittlich 10,23 Euro/qm am stärksten gestiegen. Die geringsten Mieterhöhungen konnten Vermieter in Schwaben durchsetzen. Dort stiegen die Mieten lediglich um 9%. Im Schnitt zahlen die Mieter in diesem Regierungsbezirk 6,71 Euro/qm.

Billiges Oberfranken

Noch günstiger ist es nur in Oberfranken. Zwischen Coburg, Bamberg, Bayreuth und Hof bekommen Vermieter im Schnitt 5,58 Euro/qm. Allerdings stiegen die Mieten dort seit 2014 um 16%. Damit hat Oberfranken nach Oberbayern und der Oberpfalz (+17%) zwischen 2014 und 2018 die stärksten Mietpreiserhöhungen in Bayern zu verzeichnen. Vergleichsweise günstig sind auch die Oberpfalz (6,61 Euro/qm), Niederbayern (5,65 Euro/qm, +13%) und Unterfranken (6,09 Euro/qm, +14%). Mittelfranken liegt mit den Städten Nürnberg, Fürth, Erlangen und Ansbach mit durchschnittlich 6,97 Euro/qm (+12% seit 2014) bayernweit auf dem zweiten Platz.

2018 wurden zu wenig Wohnungen gebaut

Spitzenreiter bei den Städten ist natürlich München mit einem Mietanstieg von 32% seit 2014. Mieter zahlen in der bayerischen Hauptstadt im Schnitt 12,09 Euro/qm. In Nürnberg sind es 7,49 Euro/qm und in Augsburg 7,42 Euro/qm. In beiden Städten steigen die Mieten um jeweils 11%.

Insgesamt gab es in Bayern Ende 2018 laut den Zahlen des Statistischen Landesamts 6,43 Mio. Wohnungen. Das sind 5,8% mehr als Ende 2011. Trotzdem verfehlt Bayern wieder einmal seine Wohnungsbauziele. Die Staatsregierung peilt pro Jahr 70.000 Fertigstellungen an. Im vergangenen Jahr sind in Bayern aber nur 60. 838 Wohnungen fertiggestellt worden.

51% der Bayern haben Wohneigentum

Immerhin wohnen etwa die Hälfte der Bayern im eigenen Haus oder in der eigenen Wohnung. Die Wohneigentumsquote liegt mit 51% knapp über dem Bundesdurchschnitt. Das hat vor allem mit der ländlichen Struktur zu tun. Nach einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft und der Sparda Banken steigt die Eigentumsquote, je größer der Verdienst und je kleiner der Wohnort ist. In Niederbayern (62%) und in der Oberpfalz (59%) sind die Quoten dann auch am höchsten. In Oberbayern leben nur 43% der Menschen im Wohneigentum.

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