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Projekte | 04.12.2019

Von Alexander Heintze

In diesem Artikel:

Bayern kann Beamtencity in München bauen

Die staatliche bayerische Wohnungsbaugesellschaft StadiBau kann ihr Vorhaben am Münchner Oberwiesenfeld umsetzen. Der Münchner Stadtrat genehmigte den Bebauungsplan für mehr als 600 Wohnungen auf dem gut 7,5 ha großen Gelände zwischen dem Rosa-Luxemburg-Platz und der Schwere-Reiter-Straße. Geplant sind zudem drei Kindertagesstätten und Gewerbeflächen.

Auf dem Gelände war eigentlich die Mediencity für die Olympischen Spiele 2018 geplant, für die München sich beworben hatte. Nach dem Aus der Bewerbung kündigte der bayerische Ministerpräsident Markus Söder, damals noch als Finanz- und Heimatminister, an, auf dem Gelände eine Beamtencity zu errichten. Die Wohnungen sollen vor allem an Polizisten, Krankenschwestern und Justizbedienstete vermietet werden, die ansonsten auf dem Münchner Wohnungsmarkt kaum eine Chance auf eine bezahlbare Wohnung haben.

Im ersten Bauabschnitt sind mehr als 340 Wohnungen für Familien sowie die Kitas und die Gewerbeflächen geplant. Die Gebäude in dem autofreien Quartier sollen "hoch energieeffizient und in Massivbauweise errichtet werden", kündigt Bayerns Bauminister Hans Reichhart an. Außerdem bekommt die Tiefgarage ein Retentionsdach, das Regenwasser speichern kann. Dadurch sollen Überschwemmungen bei starken Regenfällen verhindert werden.

Die StadiBau will noch im Dezember die Baugenehmigung einreichen. Mit dem Baubeginn wird im dritten Quartal 2020 gerechnet. Ende 2022 sollen die ersten Mieter einziehen.

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