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Transaktionen | 02.12.2019

Von Thorsten Karl

In diesem Artikel:

DIC kauft das Kölner Stadthaus für 500 Mio. Euro

Quelle: imago images, Urheber: Joko
Das Stadthaus verfügt über rund 100.000 qm Bürofläche.

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DIC Asset hat über seine Tochtergesellschaft GEG German Estate Group das Kölner Stadthaus erworben. Der Kaufpreis für die Immobilie im Stadtteil Deutz, in der die Kölner Stadtverwaltung untergebracht ist, lag bei 500 Mio. Euro.

Das Stadthaus wurde im Rahmen eines Club Deals für fünf institutionelle Investoren gekauft: die Gothaer Asset Management, die Versicherungskammer Bayern, die Versicherung DEVK, ein Pensionsfonds der Lufthansa sowie die Ärzteversorgung Land Brandenburg. Zuvor gehörte das Objekt der koreanischen Mirae Asset Global Investments.

Das rund 100.000 qm Mietfläche messende Objekt ist langfristig an die Stadt Köln vermietet. Es besteht aus zwei Gebäudeteilen und ragt insgesamt 16 Stockwerke auf. Das Stadthaus wurde zwischen 1996 und 1999 in direkter Nachbarschaft zur KölnArena errichtet. Es stammt aus der Feder des Kölner Architekten Gottfried Böhm und erstreckt sich auf eine BGF von 122.000 qm. Neben den Büroräumen für das Technische Rathaus der Domstadt enthält es ein Rechenzentrum, einen Kindergarten, ein Mitarbeiterrestaurant, Läden und eine Bankfiliale. Das Stadthaus wurde über einen Straßentunnel errichtet. Zudem gehört ein Parkhochhaus dazu, das auch von Besuchern der KölnArena genutzt werden kann.

Ein Projekt aus dem Hause Josef Esch

Bauherr des Stadthauses war die Josef Esch Fonds Projekt GmbH aus Troisdorf. Den Mietvertrag zwischen der Stadt Köln und dem Fondsbetreiber Esch für das Stadthaus und das Parkdeck wurde zwischen Esch und dem damaligen Kölner Stadtdirektor Lothar Ruschmeier ausgehandelt, wie auch der mit der KölnArena - damals LanxessArena. Ruschmeier wurde später Teilhaber und Geschäftsführer der Oppenheim-Esch-Holding.

Der Erwerber wurde rechtlich und steuerlich von CMS, Frankfurt, und technisch von CBRE beraten. Der Verkäufer wurde rechtlich und steuerlich von Ashurst, Frankfurt, beraten. JLL war bei dem Deal vermittelnd tätig.

Transaktion: Köln, Willy-Brandt-Platz 2

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