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Politik | 28.11.2019

Aus IZ48/2019, S. 6

Von Monika Hillemacher

In diesem Artikel:
  • Organisationen:
    Bündnis 90 / Die Grünen

Bauwende 2030, aber wie?

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Stefan Wildhirt
Monika Hillemacher.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Stefan Wildhirt

"Wir wollen anders bauen, ressourcenschonend und lebensfreundlich. Wir wollen diese Bauwende mit den Zielen der Agenda 2030 voranbringen, gestalten und umsetzen."

Da nehmen sich die Grünen eine Menge vor. Denn zum Erreichen der "Bauwende" müssen sie erst einmal die Strukturen einer Branche aufbrechen, die ein enormes Beharrungsvermögen auszeichnet. Bauherren, Planer und Behörden bis hin zu den Nutzern vertrauen Altbewährtem. Innovationen wie der Modulbau oder der Einsatz recycelter Materialien bleiben außen vor.

Es gelten wie in Beton gegossene Regeln. Es existiert ein Dschungel aus Zuständigkeiten und geschätzt 10.000 Vorschriften, die Bauen zum quälend langen und kostenträchtigen Prozess machen. Die Grünen liegen richtig, wenn sie konstatieren, dass kaum Motivation besteht, an der Situation etwas zu ändern. Deshalb ist die Forderung nach einem neuen Zusammenspiel der am Bau Beteiligten konsequent. Doch es fehlen Vorschläge, wie diese Veränderungen wirkungsvoll zu erreichen sind, um Bauen nachhaltig auszurichten. Ob neue Pflichten wie die vorrangige Nutzung von Recyclingmaterial und die Volldeklaration von Baustoffen hilfreich sind? Eher nicht. Und zu den Kosten für das Gesamtpaket Bauwende schweigen die Grünen.

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