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Unternehmen | 26.11.2019

Von Jutta Ochs

In diesem Artikel:

Catella will die Wohnungsnot mit 100 Wohntürmen lindern

Quelle: Imago Images, Urheber: imagebroker
Wohntürme in Großstädten, hier ein Beispiel aus München, können die Wohnkrise in den Metropolen lösen, glaubt Catella. Vor allem wenn sie klimafreundlich sind.

Quelle: Imago Images, Urheber: imagebroker

Die in Berlin ansässige Catella Residential Investment Management (CRIM) will in Kooperation mit dem französischen Bauunternehmen Elithis aus Dijon 2 Mrd. Euro in ein europaweites Programm für Wohnhochhäuser investieren. Entstehen sollen bis 2030 nicht weniger als 100 Wohntürme, die laut Mitteilung "erschwingliche Mieten" haben sowie "energiepositiv" sein sollen.

Energiepositiv bedeutet, dass die Gebäude selbst mehr Energie produzieren, als die Bewohner verbrauchen. Die Gebäude, die laut Elithis auch wieder "einfach für andere Funktionen als die Wohnnutzung umgebaut werden können", sollen Photovoltaikmodule bekommen sowie ein "bioklimatisches Design". Die Hälfte der Wohntürme soll in Frankreich entstehen, dort seien schon 36 Entwicklungsgrundstücke identifiziert worden.

Programm gegen die "Wohnraumkrise"

Der Baubeginn an den Standorten Dijon, St. Etienne und Montevrain sei bereits für 2020 vorgesehen. Außerhalb Frankreichs soll das Programm 2021 starten. Standorte in anderen Ländern werden noch nicht genannt.

Xavier Jongen, Geschäftsführer von CRIM, begründet das Großvorhaben mit der "Wohnraumkrise" in den Großstädten sowie den Herausforderungen des Klimaschutzes. Elithis bezeichnet sich als "weltweit führend" in der Planung und Entwicklung von energiepositiven Gebäuden.

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