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Unternehmen | 22.11.2019

Von Katja Bühren

In diesem Artikel:

Vivawest tritt beim Neubau aufs Gaspedal

Quelle: Immobilien Zeitung; Urheber: Christine Rose
Vivawest will in den kommenden fünf Jahren 7.000 neue Wohnungen bauen.

Quelle: Immobilien Zeitung; Urheber: Christine Rose

Vivawest beschleunigt das Neubauprogramm: In den kommenden fünf Jahren will das Gelsenkirchener Wohnungsunternehmen 1,2 Mrd. Euro in den Neubau von knapp 7.000 Wohnungen in Nordrhein-Westfalen stecken. Auch die Investitionen in den Bestand stockt das Unternehmen auf.

Damit hat sich Vivawest vorgenommen, die Investitionen in den Neubau von Wohnungen bis 2024 um 20% auf 1,2 Mrd. Euro zu steigern. Etwa ein Fünftel der 7.000 Neubauwohnungen soll im preisgebundenen Segment errichtet werden.

Mit gut 3.200 Wohnungen entsteht fast die Hälfte der geplanten Einheiten im Ruhrgebiet - 500 davon in Bochum, 800 in Dortmund und etwa 1.000 in Essen. Weitere 3.000 Wohnungen sind im Rheinland geplant, 600 im Münsterland.

700 Mio. Euro für energetische Modernisierung im Bestand

Pro Jahr wird Vivawest durchschnittlich etwa 1.300 Einheiten fertigstellen. "Damit leisten wir einen wesentlichen Beitrag zur Schaffung des dringend benötigten Wohnraums", sagte Claudia Goldenbeld, Sprecherin der Geschäftsführung auf dem Vivawest-Abend Mitte November in Gelsenkirchen.

Auch die Investitionen in den Bestand stockt das Unternehmen auf: Bis 2024 sollen 700 Mio. Euro in die energetische Modernisierung fließen. Das sind gut 15% mehr als in der vorausgegangenen Fünfjahresplanung. Pro Jahr peilt Vivawest die "umfassende energetische Modernisierung von rund 1.750 Wohnungen" an, so Geschäftsführer Ralf Brauksiepe.

Pilotprojekt für energieautarke Mehrfamilienhäuser

Durch den Neubau, die energetische Modernisierung und den Austausch von Heizanlangen will Vivawest die CO2-Emissionen des Bestands (120.000 Wohnungen) bis 2024 um 60% gegenüber denen von 1990 reduzieren. Dazu beitragen sollen auch die geplanten weitgehend energieautarken Mehrfamilienhäuser. Bei diesem Pilotprojekt dienen Wassertanks als Langzeitwärmespeicher von über Sonnenkollektoren gewonnener Wärme. Über Fotovoltaikanlagen generierter Strom wird in Batterien gespeichert. Für dieses Pilotprojekt prüft Vivawest derzeit mögliche Standorte.

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