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Projekte | 15.11.2019

Von Martina Vetter

In diesem Artikel:

Norsk plant für 75 Mio. Euro ein Stadtquartier in Halle

Quelle: Norsk Deutschland AG, Urheber: Max Dudler Architekt
Drei Türme mit je 13 Geschossen, zwei Siebengeschosser und zwei viergeschossige Blöcke an den Rändern, welche die Höhe der Umgebungsbebauung aufnehmen, sieht der Entwurf vor.

Quelle: Norsk Deutschland AG, Urheber: Max Dudler Architekt

Auf einer Brache unweit vom ehemaligen Thüringer Bahnhof will Entwickler Norsk Deutschland Wohnungen und Büros bauen. Derzeit läuft das Bebauungsplanverfahren für das Areal rund um eine historische Spirituosenfabrik, die der beauftragte Architekt Max Dudler in das Projekt integrieren will.

Gebaut werden soll auf einem 11.800 qm großen Areal im Umfeld des früher für den Gütertransport genutzten Thüringer Bahnhofs. Norsk-Vorstand Thomas Schulze Wischeler hatte Anfang Oktober erst angekündigt, für 30 Mio. Euro ein Wohn- und Geschäftsquartiers mit 140 Wohnungen auf einem 4.580 qm großen Grundstück zwischen Mansfelderstraße und Tuchrähmen zu bauen. Offenbar hat er Geschmack an der Saalestadt gefunden. Für das neue Projekt will Wischeler weitere 75 Mio. Euro in die Hand nehmen und dafür Büros und Wohnungen schaffen.

Um das dem künftigen Stadtquartier eine Gestalt zu geben, hat Schulze Wischeler den Schweizer Architekten Max Dudler ins Boot geholt. Dudler hatte die Idee, die denkmalgeschützten aber halb zerfallenen Gebäude einer Spirituosenfabrik, die sich auf dem Areal befindet, in die geplanten Neubauten zu integrieren. Dabei sollen die Fassaden erhalten bleiben und dahinter zwei Türme mit 13 und sieben Stockwerken wachsen. Jeweils die unteren drei Etagen würden dann die restaurierten Fassaden der Schnapsfabrik zieren.

Voraussichtlich ab 2021 kann gebaut werden

Bei der Stadt zeigt man sich angetan von dem Entwurf, den Dudler ins Spiel gebracht hat: "Die Entwicklung am Thüringer Bahnhof steht im Kontext eines strategischen Reurbanisierungsprozesses durch den ICE-Knoten, den die Stadt Halle vom Hauptbahnhof aus konsequent planerisch weiterführt. Ich freue mich deshalb, dass wir mit Norsk und dem international renommierten Architekten Max Dudler Partner gefunden haben, mit denen wir die planerischen Visionen umsetzen können", sagt René Rebenstorf (parteilos), der Baubeigeordnete von Halle.

Der jetzt vorliegende Entwurf mit drei Türmen und vier weiteren Gebäuden ist die Basis, auf der Stadt und Investor jetzt weitere Details aushandeln, die in den Bebauungsplan einfließen sollen. Der könnte, wenn alles gut läuft, in einem Jahr verabschiedet werden. Den Aufstellungsbeschluss fasste die Stadt bereits 2018, um die Fläche für eine Bebauung vorzubereiten. Die Chancen stehen gut, dass Entscheidungen schnell getroffen werden und vielleicht schon 2021 gebaut werden kann.

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