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Projekte | 13.11.2019

Von Martina Vetter

In diesem Artikel:

Tesla plant Gigafactory im brandenburgischen Grünheide

Die Gigafactory von Tesla soll in etwa 35 km südöstlich vom Stadtrand Berlins entstehen. Schon 2021 könnte das neue Werk seinen Betrieb aufnehmen. Berlins Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Bündnis 90/Die Grünen) rechnet mit 6.000 bis 7.000 Arbeitsplätzen in der Metropolregion Berlin-Brandenburg und bis zu 1.000 weiteren Jobs für Berlin.

Im Rahmen der Preisverleihung für das Goldene Lenkrad von Auto Bild ließ Tesla-Chef Elon Musk beinahe nebenbei die Katze aus dem Satz. "Ich habe übrigens eine Ankündigung zu machen", sagte er vor den laufenden Kameras und erklärte: "Wir haben entschieden, die Tesla Gigafctory für Europa in der Gegend von Berlin zu errichten."

Für den vorgesehenen Standort interessierte sich vor 18 Jahren auch BMW, entschied sich dann aber für Leipzig. Nun will Tesla offenbar so schnell wie möglich auf einem 300 ha großen Gelände bauen, das nach Informationen der Märkischen Allgemeinen Zeitung zum Teil auf der Fläche des Güterverkehrszentrums Freienbrinck liegt, das zum Gebiet der 8.700 Einwohner zählenden Gemeinde in Grünheide gehört. Der Großteil des für die Gigafactory vorgesehenen Areals befindet sich demnach auf industriellen Vorhalteflächen.

Tesla plant zudem ein Entwicklungszentrum in Berlin

"Wer Visionen hat, kommt nach Berlin. Willkommen in der Metropolregion" twitterte Berlins Wirtschaftssenatorin Pop. Dass auch Berlins Politiker über die Standortentscheidung von Tesla frohlocken, hat auch damit zu tun, dass Tesla nach Angaben der Industrie- und Handelskammer ein Entwicklungszentrum auf Berliner Boden ansiedeln will. "Unsere Investitionen in Wissenschaft und Forschung bescheren Berlin ein goldenes Zeitalter", prophezeit der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller (SPD).

Ausschlaggebend für die Entscheidung von Tesla wie auch die 2018 getroffene Entscheidung von Siemens, den Standort in Berlin zum Innovationscampus auszubauen, sei auch die hohe Dichte an Hochschul- und Wissenschaftseinrichtungen in Berlin gewesen, glaubt Christian Thomsen, der Vorsitzende der Berliner Landesrektorenkonferenz und Präsident der Technischen Universität Berlin: "Das Signal von Tesla, aber auch die Standorttreue von Siemens mit ihrem 600-Mio.-Euro-Projekt, zeigen, dass wir die Tür für eine erfolgreiche und nachhaltige Standortentwicklung eröffnet haben", so Thomsen.

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