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Politik | 13.11.2019

Von Alexander Heintze

In diesem Artikel:
  • Organisationen:
    Deutsches Institut für Urbanistik (difu)
  • Personen:
    Hans Reichhart
  • Immobilienart:
    Wohnen, Infrastruktur

Bayern: ÖPNV-Ticket soll Stellplätze ersetzen

Bayerns Bau- und Verkehrsminister Hans Reichhart (CSU) will die Errichtung von Stellplätzen bei Neubauten durch ein sogenanntes Mieterticket ersetzen.

Bauträger und Projektentwickler, die ihren Mietern ein Jahresticket für den öffentlichen Nahverkehr oder eine Mobilitätsflatrate für Carsharing und ähnliches zur Verfügung stellen, sollen künftig weniger Stellplätze bauen müssen.

Reichhart sieht dabei zwei Gewinner: der Mieter lasse das Auto stehen und für den Bauherren sei ein Jahresticket um ein Vielfaches günstiger als die Ablöse oder der Bau eines Stellplatzes. "Schon jetzt bieten Wohnungsbaugesellschaften und Genossenschaften ihren Mietern spezielle Angebote für den ÖPNV an. Diese Idee wollen wir jetzt generalisieren und um neue Mobilitätsformen erweitern", so Reichhart. Das Ziel sei es, den Flächenverbrauch und den Verkehr in den Innenstädten zu reduzieren.

Das Deutsche Institut für Urbanistik (difu) soll nun im Auftrag des Ministeriums die rechtlichen Rahmenbedingungen sowie Kosten und Nutzen für diese Mietertickets klären. Die ersten Zwischenergebnisse sollen im Frühjahr 2020 vorliegen. Außerdem wird das difu mit der Entwicklung eines Berechnungstools beauftragt, das Mietern, Vermietern, Kommunen, Wohnungswirtschaft und Verkehrsunternehmen als Hilfestellung zur Einführung des Mieterticket plus dienen soll.

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