Sie verwenden
iz.de als
Gastnutzer
Alle Leistungen ansehen

{{vm.izPaket[vm.user.izPaket].title}}

Ihre Leistungen

Märkte | 12.11.2019

Von Christine Rose

In diesem Artikel:

E&V: Wohnungspreise in Top-Städten steigen einfach weiter

Quelle: Imago Images, Urheber: Schöning
In Berlin sieht E&V auch in Zukunft die Wohnungspreise steigen - gleich ob in einfachen, mittleren oder sehr guten Lagen.

Quelle: Imago Images, Urheber: Schöning

Trotz einiger Warnungen vor Preisübertreibungen, trotz Mietregulierung und Wirtschaftsdämpfer-Prognosen - die Preise für Wohnimmobilien in deutschen Großstädten steigen. Das meldet auch das Maklerhaus Engel & Völkers (E&V), das Zahlen für 61 Städte veröffentlicht hat. Demnach sind die inserierten Preise für Eigentumswohnungen im ersten Halbjahr 2019 um durchschnittlich 11,5% gegenüber dem Vorjahreszeitraum nach oben gegangen. Noch einen Tick höher ist die ermittelte Steigerungsrate bei Eigenheimen.

Die Angebotspreise für Wohnungen in den sieben Top-Städten Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt sowie Düsseldorf und Stuttgart sind hoch - und laut dem Marktbericht von Engel & Völkers im ersten Halbjahr 2019 gegenüber dem Vorjahreszeitraum nochmals um durchschnittlich 10,1% auf 5.512 Euro/qm gestiegen.

Auch abseits der sieben Topstädte klettern die Preise munter weiter

Über alle 61 beleuchteten Städte hinweg sieht es in Sachen Preissteigerung nicht viel anders aus. Wohneigentum wurde für im Schnitt 2.967 Euro/qm angeboten - 11,5% mehr als im Vorjahr. Die Preise für Eigenheime zogen Engel & Völkers zufolge noch einen Tick stärker nach oben. Das Maklerhaus ermittelte für die 61 Städte ein Plus von 12,5%. Die Zahlen basieren auf Daten von empirica und Angaben der E&V-Makler.

Die höchsten Wohnungspreise nennt der Bericht, wenig überraschend, für München: durchschnittlich 8.291 Euro/qm. Wer Bestand suchte, konnte mit knapp über 8.000 Euro/qm etwas günstiger davonkommen. Neubau - sprich: Fertigstellung vor maximal drei Jahren - fuhr mit einem Angebotspreis von im Schnitt 9.484 Euro/qm deutlich teurer.

Gegenüber dem ersten Halbjahr 2018 meldet Engel & Völkers ein deutliches Plus von 7,9% hin zu besagtem Durchschnittspreis von 8.291 Euro/qm. Weil in den kommenden Jahren in München viele Wohnungen fertiggestellt werden und Immobiliensuchende zudem auch ins Umland ausweichen, erwartet das Maklerhaus in sehr guten, guten und mittleren Lagen kaum noch Preissteigerungen. Potenzial nach oben sieht es allenfalls in den einfachen Lagen.

Prognose: Steigende Wohnungspreise in jeder Lage Berlins

Anders lauten die Prognosen für Berlin, den Markt mit dem höchsten Transaktionsvolumen im Wohneigentumssegment (2018: 6 Mrd. Euro). Bestandswohnungen wurden hier im ersten Halbjahr 2019 laut Engel & Völkers für durchschnittlich 4.569 Euro/qm angeboten, Neubau für 6.362 Euro/qm. Für alle Lagen prognostiziert das Maklerhaus auch künftig steigende Wohnungspreise in der Hauptstadt.

Allerdings melden die Makler auch für Berlin und weitere Städte wie Leipzig Ausweichbewegungen. Das machen sie am erhöhten Transaktionsgeschehen in den Umlandstädten fest. Als Beispiel werden Potsdam, Ingolstadt und Halle an der Saale genannt, in denen im vergangenen Jahr das gehandelte Volumen um jeweils mehr als 30% gestiegen sei. In Starnberg ging es dem Bericht zufolge gar um 64% auf 45,8 Mio. Euro nach oben.

Trotz vielerorts steigender Preise: Kai Enders, Vorstandsmitglied von Engel & Völkers, legt als Gegengewicht die Immobilie als "entscheidenden Faktor" für Vermögensaufbau und Altersvorsorge, die "positive Situation auf dem Arbeitsmarkt" und die Niedrigzinsphase in die Waagschale. Er ist überzeugt: "Jetzt ist der richtige Zeitpunkt zum Immobilienkauf."

In Netzwerken weiterempfehlen

Kostenfrei für Abonnenten

Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland

Unser Service für IZ-Abonnenten:
Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland - täglich aktuell, übersichtlich geordnet und kostenfrei!