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Märkte | 11.11.2019

Von Daniel Rohrig

In diesem Artikel:
  • Organisationen:
    Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp), Europäische Zentralbank (EZB)
  • Personen:
    Jens Tolckmitt
  • Immobilienart:
    Wohnen, Büro, Gewerbe allgemein

vdp-Immobilienpreisindex erklimmt Rekordwert

Im dritten Quartal 2019 legte der Immobilienpreisindex des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (vdp) gegenüber dem Vorjahr erneut zu. Mit einem Plus von 5,9% erreichte der Wert mit 159,7 Punkten bislang nicht gekannte Höhen. Allerdings sind laut vdp-Hauptgeschäftsführer Jens Tolckmitt bereits erste Bremsspuren erkennbar. "Die Wachstumsdynamik verlangsamt sich kontinuierlich", hat er festgestellt. Wohnimmobilien hätten sich lediglich um 5,8% verteuert. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es noch 6,8%, 2017 lag das Plus noch bei 7,7%. In den Top-7-Städten ging es jüngst lediglich um 3,6% nach oben. "Die Entwicklung lässt darauf schließen, dass viele Menschen aufgrund des bereits erreichten Preisniveaus in den Metropolen zunehmend ins Umland abwandern."

Auch Gewerbeimmobilien legten im dritten Quartal nur noch um 5,9% gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum zu. Im dritten Quartal 2018 waren es noch 6,8%, ein Jahr davor 7%. Bei Büros ging es in diesem Quartal mit 8,8% klar nach oben, Neuvertragsmieten stiegen um 6,8%. Im dritten Quartal 2018 betrug Preisplus 9,6%, beziehungsweise 6,1% bei Neuverträgen. Tolckmitt sieht den Immobilienzyklus trotz allgemeiner Konjunkturschwächen im Land weiterhin auf einem Hochplateau. "Die Zinspolitik der EZB überkompensiert offenbar die negativen Effekte."

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