Sie verwenden
iz.de als
Gastnutzer
Alle Leistungen ansehen

{{vm.izPaket[vm.user.izPaket].title}}

Ihre Leistungen

Politik | 08.11.2019

Von Jutta Ochs

In diesem Artikel:
  • Organisationen:
    Bundesrat, Bundestag
  • Immobilienart:
    Wohnen

Bundesrat stimmt für Wohngeldreform

Die vom Bundestag beschlossene Wohngeldreform hat am heutigen Freitag auch den Bundesrat passiert. Damit erhöhen sich bei Menschen mit geringem Einkommen die Zuschüsse fürs Wohnen vom 1. Januar 2020 an. Dann haben rund 660.000 Haushalte Anspruch auf Wohngeld, das ist ein Zuwachs um rund 40%. Gleichzeitig werden die jeweiligen Bezüge erhöht. Der durchschnittliche Wohngeldbetrag eines Zweipersonenhaushalts soll zum Beispiel von 145 Euro auf voraussichtlich 190 Euro pro Monat steigen.

Mit der Novelle wird eine neue, siebte Mietstufe für besonders teure Gegenden eingeführt. Zudem werden die Höchstbeträge des Wohngelds regional gestaffelt angehoben, um unterschiedliche Mietentwicklungen zu berücksichtigen. Das Wohngeld wird künftig alle zwei Jahre automatisch an die Preisentwicklung angepasst. Im kommenden Jahr wird mit Ausgaben von rund 1,2 Mrd. Euro gerechnet. Das ist ein Plus von 214 Mio. Euro, das sich Bund und Länder teilen. Die Teilung hatten die Länder zuletzt noch kritisiert.

In Netzwerken weiterempfehlen

Kostenfrei für Abonnenten

Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland

Unser Service für IZ-Abonnenten:
Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland - täglich aktuell, übersichtlich geordnet und kostenfrei!