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Projekte | 07.11.2019

Von Martina Vetter

In diesem Artikel:

ECE plant Wohntürme am Stern-Center in Potsdam

 Quelle: Immobilien Zeitung; Urheberin: Martina Vetter
Ein gemischt genutztes Hochhaus steht bereits neben dem Stern-Center, zwei weitere will ECE bauen.

Quelle: Immobilien Zeitung; Urheberin: Martina Vetter

23 Jahre nach der Eröffnung des Einkaufstempels Stern-Center plant ECE Projektmanagement den Bau von zwei Wohnhochhäusern auf zwei Flächen, die derzeit noch als Parkplatz dienen.

Im Stadtentwicklungsausschuss stellte der Hamburger Entwickler das Projekt vor kurzem erstmals vor und erhielt Unterstützung für das Vorhaben: "Neben der Schaffung von dringend benötigtem Wohnraum für ein breites Nutzerspektrum bietet die Entwicklung dieser Flächen auch die Möglichkeit, den Standort Stern-Center in seiner Gesamtheit gestalterisch und funktional aufzuwerten", heißt es aus dem Ausschuss.

60.000 qm BGF dürfen maximal entstehen

Schon seit langer Zeit sind zwei weitere Gebäude vorgesehen, die das Stern-Center im Westen und Osten flankieren sollen. Zusammen mit dem Hochhaus Stern Plaza an der Südseite des Einkaufstempels sollen die geplanten Türme das städtebauliche Bild vervollständigen. Auf zwei jeweils 4.400 qm großen Flächen, wo jetzt noch Autos parken, sollen die Wohntürme mit zusammen maximal 60.000 qm BGF entstehen. "Vorgesehen ist die Errichtung von Geschosswohnungsbau für verschiedene Bevölkerungsgruppen, auch im mietpreisgedämpften Segment", heißt es vonseiten der Stadt.

Bebauungsplan muss geändert werden

Um die beiden Hochhäuser realisieren zu können, muss allerdings zunächst der Bebauungsplan geändert werden, denn dieser sieht auf den beiden Grundstücken eine gewerbliche Nutzung vor. Ein entsprechendes Änderungsverfahren will die Stadt aber erst nach Abschluss des von ECE initiierten kooperativen Gestaltungsverfahrens anschieben. Eine Auswahl eingeladener Büros wird sich demnach ab Dezember dieses Jahres in einem zweistufigen Verfahren mit den Entwicklungsmöglichkeiten des Standorts auseinandersetzen. Voraussichtlich im Juni 2020 wird das Verfahren abgeschlossen sein, an dem auch Vertreter aus der Verwaltung und externe Experten beteiligt sein werden. Darauf aufbauend wird die Stadtverordnetenversammlung anschließend über eine Änderung des Bebauungsplans entscheiden.

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