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Projekte | 07.11.2019

Von Martina Vetter

In diesem Artikel:

Laborgh entwickelt Stadtquartier in Berlin-Marzahn

Quelle: Laborgh Investment GmbH, Urheber: Thomas Rosenthal
Auf der markierten Fläche gleich neben dem Betrieb von Knorr-Bremse (hinten links im Bild) soll das neue Stadtquartier entstehen.

Quelle: Laborgh Investment GmbH, Urheber: Thomas Rosenthal

Auf einer nicht mehr betriebsnotwendigen Fläche von Knorr-Bremse in Marzahn plant Entwickler Laborgh Investment den Bau eines gemischt genutzten, urbanen Wohn- und Gewerbequartiers mit fast 1.400 Wohnungen. Die kommunale Gesellschaft Howoge ist als Partner mit im Boot und wird das Quartier schlüsselfertig übernehmen.

Voraussichtlich ab 2021 könnte auf dem 9,5 ha großen Areal zwischen Georg-Knorr-Straße, Wiesenburger Weg, dem Parkfriedhof Marzahn und der S-Bahntrasse gebaut werden. Derzeit läuft das diskursive Gutachterverfahren für das Projekt, an dem die Büros von Christoph Kohl Stadtplaner Architekten, Chipperfield Architects und StudioVlayStreeruwitz beteiligt sind. Ende Februar 2020 soll das Verfahren abgeschlossen sein und ein Siegerbüro ausgewählt werden. Mit dessen Entwurf für einen Masterplan geht das Konnekt getaufte Projekt dann in die vorzeitige Bürgerbeteiligung für das Bebauungsplanverfahren, das an diesem Standort nötig ist, um Baurecht für ein urbanes Quartier oder Mischgebiet zu schaffen - je nachdem, was das Ergebnis des Verfahrens sein wird.

Nach dem Zeitplan der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, die den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan im Sommer dieses Jahres gefasst hat, könnte im März 2021 der städtebauliche Vertrag für die Entwicklung der ehemaligen Knorr-Fläche mit Laborgh geschlossen werden.

Schätzungsweise 350 Mio. Euro werden investiert

Das geschätzte Investitionsvolumen für das Vorhaben liegt laut Florian Lanz, Geschäftsführer von Laborgh Investment, bei 350 Mio. Euro Euro. Für die Realisierung schlossen Laborgh und Howoge Anfang dieses Jahres eine Entwicklungspartnerschaft.

Für Howoge hat Laborgh bislang ein Projekt mit 128 Wohnungen in Adlershof entwickelt, nun soll das deutlich größere Vorhaben in Marzahn folgen. Dort schweben Lanz mehrgeschossige Handwerkerhöfe nach dem Vorbild der Münchner Gewerbehöfe oder der in diesem Jahr eröffneten Hamburger Meistermeile vor, wo kleine und mittlere Handwerks- und Produktionsbetriebe bezahlbare Gewerbeflächen finden. Derzeit sind in den Bestandsgebäuden 11.000 qm gewerbliche Fläche vermietet, künftig werden 59.000 qm BGF zur Verfügung stehen. In verdichteter mehrgeschossiger Bauweise sollen zudem 1.000 Wohnungen entstehen, von denen die Hälfte der Einheiten preisgebunden sein wird. Außerdem sind 370 Studentenwohnungen und eine Kita mit 100 Plätzen geplant.

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