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Politik | 18.10.2019

Von Jutta Ochs

In diesem Artikel:
  • Organisationen:
    Bundestag
  • Immobilienart:
    Wohnen

Bundestag beschließt Wohngeldreform

Der Deutsche Bundestag hat in seiner Sitzung am heutigen Freitag die Wohngeldreform verabschiedet. Damit ist der Weg frei für die vorgesehene Erhöhung des Wohngelds zum 1. Januar 2020.

Wohngeld dürfen Menschen mit geringem Arbeitseinkommen beantragen, die keine anderen Sozialleistungen beziehen. Mit der Reform sollen die Reichweite und das Leistungsniveau des Wohngelds verbessert werden. Vom kommenden Jahr an haben dann nach einem Bericht der Bundesregierung rund 660.000 Haushalte Anspruch auf Wohngeld, das ist ein Zuwachs um rund 40%. Gleichzeitig werden die Bezüge erhöht. Der durchschnittliche Wohngeldbetrag eines Zweipersonenhaushalts soll von 145 Euro auf voraussichtlich 190 Euro pro Monat steigen.
Zudem wird das Wohngeld alle zwei Jahre automarisch an die Miet- und Verbraucherpreisentwicklung angepasst.

Im kommenden Jahr wird mit Ausgaben von rund 1,2 Mrd. Euro gerechnet. Das ist ein Plus von 214 Mio. Euro, das sich Bund und Länder nach den Vorstellungen der Bundesregierung teilen. An dieser Kostenteilung haben die Länder bereits Kritik geübt. Das Gesetz muss noch den Bundesrat passieren.

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