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Projekte | 17.10.2019

Von Monika Leykam

In diesem Artikel:

Doris Pittlinger: Bei der Frankfurter Welle geht noch was

Quelle: Invesco Real Estate
Doris Pittlinger.

Quelle: Invesco Real Estate

Kaufen und danach liegenlassen, das ist nicht das Konzept, das sich Invesco Real Estate für den Bürokomplex Frankfurter Welle vorgenommen hat. Managing Director Doris Pittlinger hält die Lage im Erdgeschoss für optimierungsfähig.

Als AXA IM Real Assets im Frühsommer den Verkauf des Frankfurter Büroensembles Die Welle für 620 Mio. Euro an Invesco verkündete, war in der AXA-Mitteilung von einer "lebendigen neuen Destination im Stadtzentrum" die Rede. AXA habe diese durch "extensives Neudesign und Erneuerung der Gemeinschafts- und Außenflächen" seit dem Kauf im Jahr 2013 geschaffen.

Im Erdgeschoss ist Luft nach oben

Pittlinger, verantwortlich für das europäische Fondsmanagement bei Invesco, sieht das etwas anders. "Meiner Meinung nach ist für die Erdgeschossflächen durchaus noch Luft nach oben, für die Nutzung des Innenhofs ebenfalls", sagt die Managerin. Die Aufenthaltsqualität auf der vorwiegend aus Stein und Beton bestehenden Freifläche zwischen den beiden Büroriegeln sei gerade im Sommer verbesserungsfähig. Auch für die Nutzung der Ladeneinheiten im Erdgeschoss könnten Alternativen sinnvoll sein, sagt Pittlinger. "Wir sollten dort über ein vernünftiges Gastronomiekonzept nachdenken, auch unter Nutzung der Außenflächen."

Die schiere Größe des Büroquartiers könne ausreichend Nachfrager für eine gastronomische Einrichtung erzeugen, außerdem könne diese durch die benachbarte Alte Oper profitieren - jedenfalls dann, wenn das Überqueren der Bockenheimer Anlage für Passanten komfortabler würde. "Wir möchten den Standort Welle stärker ins Gespräch bringen. Man könnte mit einer Fußgängerampel anfangen."

Bis zu 20% unter Markt vermietet

Die Halteperiode für die Welle hat Invesco mit mehr als fünf Jahren angesetzt. "Mehrere Millionen Euro" seien als Budget für das "Placemaking" zurückgelegt worden. Investiert wird das Geld, sobald das Konzept für die Veränderungen steht.

Aber auch auf der Einnahmeseite soll bald mehr Geld fließen. Die durchschnittliche Büromiete im Objekt liegt bei 23 Euro/qm, Invesco zufolge liegt das um 15% bis 20% unter dem aktuellen Marktniveau. Die bestehenden Mietverträge laufen über die kommenden Jahre gestaffelt aus, das soll künftig Wertschöpfungspotenziale eröffnen.

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