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Märkte | 17.10.2019

Von Peter Dietz

In diesem Artikel:

Mieten für Logistikimmobilien explodieren mancherorts

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Peter Dietz
Der Flächenumsatz bei Logistikimmobilien ist stabil hoch.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Peter Dietz

In den ersten drei Quartalen dieses Jahres bewegte sich der Flächenumsatz am deutschen Lager- und Logistikmarkt mit rund 5 Mio. qm leicht unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Laut dem Maklerhaus CBRE ist das eines der stärksten Ergebnisse der vergangenen Jahre. Realogis verzeichnet mancherorts regelrechte Mietexplosionen.

„Die konjunkturelle Abschwächung wird sich zwar, wenn sie länger anhält, auf die nutzerseitige Nachfrage nach Logistikflächen auswirken, bisher ist dies jedoch mit Blick auf das aktuelle Umsatzvolumen nicht zu verzeichnen“, sagt Jan Linsin, Head of Research bei CBRE in Deutschland. Das liege auch an dem Nachfrageüberhang, der sich in den vergangenen Jahren aufgrund des Flächenmangels aufgestaut habe. „Zudem wird die schwächere Entwicklung der Industrie durch einen ungebrochenen Konsum und eine fortgesetzte Expansion des E-Commerce ausgeglichen“, betont Linsin.

Bei den Mieten seien insgesamt keine rückläufigen Entwicklungen zu sehen. „Für moderne Objekte in stark nachgefragten Lagen steigen die Mieten sogar“, erläutert Rainer Koepke, Head of Industrial & Logistics bei CBRE. Realogis hat die Mietpreisentwicklungen für Industrie- und Logistikimmobilien in 32 Märkten in den vergangenen neun Monaten untersucht. Danach verzeichnen die Logistikmärkte Hamburg, Göttingen, Kassel, Dresden, Würzburg und Nürnberg seit Jahresbeginn ein zweistelliges Wachstum. Am stärksten fällt die Preisexplosion rund um Hamburg aus, wo die Anfangsmieten für Neubauten von 4,50 Euro/qm auf 6 Euro/qm anzogen; das entspricht einer Steigerung um ein Drittel. Auch in Göttingen mit einem Aufschlag um ein Fünftel sowie in Kassel mit einem Plus von 38% für Neubau registrierte Realogis wesentliche Veränderungen auf der Angebotsseite der Projektentwickler - insbesondere aufgrund erhöhter Grundstückspreise.

„Da im anstehenden Schlussquartal ein Umsatzvolumen von rund 1,5 Mio. qm möglich ist, gehen wir von einem Gesamtjahresvolumen von um die 6,5 Mio. qm aus“, prognostiziert Koepke. Dieses Ergebnis wäre zwar knapp unter dem des Rekordjahres 2018, jedoch deutlich über dem Durschnitt der vergangenen zehn Jahre, der bei 5,36 Mio. qm liegt.

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