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Projekte | 15.10.2019

Von Volker Thies

In diesem Artikel:

Zech entwickelt Frankfurter Messeeingang mit Hochhaus

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Volker Thies
Das Baufeld 42a, hier noch mit den roten Containern des benachbarten Projekts The Brick belegt, soll bis zum Jahr 2024 ein Hochhaus und den Messeeingang tragen.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Volker Thies

Die Gustav Zech Stiftung wird den zukünftigen südlichen Eingang des Frankfurter Messegeländes bauen. Dabei wird das Unternehmen selbst einen 33-geschossigen Büro- und Hotelturm entwickeln und im Auftrag der Messe deren Portalgebäude.

Der schon lange projektierte Messeeingang Süd in Frankfurt kommt voran. Die Messe Frankfurt wird einen rund 1.000 qm großen Teil des betreffenden Baufelds 42a an der Europaallee an die Gustav Zech Stiftung verkaufen. Zech wird dann aber auf dem gesamten Baufeld den bereits 2014 präsentierten Entwurf von cyrus I moser I architekten verwirklichen. Eine entsprechende Vereinbarung haben die Gesellschaften Messe Frankfurt Venue und Gustav Zech Stiftung Management Ende September geschlossen.

Auf dem insgesamt knapp 3.400 qm großen Areal direkt westlich der Emser-Brücke sollen bis zum Jahr 2024 ein 33-geschossiges, 124 m hohes Hotel- und Bürohochhaus und der Messe-Eingang Süd entstehen. Beide werden den Messeplatz als Entrée zum Messegelände flankieren. Das Hochhaus auf seinem Grundstücksteil wird Zech in Eigenregie entwickeln, den Messeeingang Süd als Generalübernehmer der Messe Frankfurt. Derzeit wird der Bauantrag vorbereitet, so dass im Spätherbst 2020 die ersten Bauarbeiten anlaufen können.

Bald Abschluss mit Hotelbetreiber

Das Hochhaus ist auf dem westlichen Teil des Baufelds geplant und soll auf 19 Geschossen ein Vier-Sterne-Hotel mit rund 374 Zimmern und auf 13 Geschossen rund 10.000 qm Bürofläche beherbergen. Die Tiefgarage wird auf vier Ebenen rund 200 Autostellplätze bieten. Für das Hotel meldet Zech "fortgeschrittene Vertragsverhandlungen" mit einem potenziellen Betreiber. Fünf Bürogeschosse sind an die Messe Frankfurt vorvermietet. Der Büroturm soll im Bestand der Gutav Zech Stiftung bleiben.

Der Messeeingang Süd ist als viergeschossiges Gebäude unmittelbar an der künftigen Haltestelle der im Bau befindlichen Verlängerung der U-Bahn-Linie 5 geplant. Über das Transportsystem der Messe mit Laufbändern und Rolltreppen wird er an die 2018 eröffnete Halle 12 angeschlossen. Die knapp 5.000 qm des Messeeingangs sollen mit einer Empfangshalle mit Zugangskontrollen, Veranstaltungs- und Konferenzräumen und Gastronomie belegt werden.

Beim Ausarbeiten der Vereinbarungen wurde die Messe Frankfurt technisch von WPV Baubetreuung, Frankfurt, und juristisch von der Berliner Kanzlei Pöllath + Partners beraten. Für Zech lieferte GSK Stockmann die juristische und Ebert Ingenieure aus Leipzig die technische Expertise. Die Messe hatte das Baufeld 42a Anfang 2014 von Aurelis erworben.

Transaktion: Frankfurt am Main, Ludwig-Erhard-Anlage 1
Transaktion: Frankfurt am Main, Ludwig-Erhard-Anlage 1

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