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Märkte | 04.10.2019

Von Peter Dietz

In diesem Artikel:
  • Unternehmen:
    CBRE Group
  • Personen:
    Kai F. Oulds, Lee-Willem Visavachaiwat
  • Immobilienart:
    Logistik

Investmentmarkt für Logistikimmobilien bricht ein

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Peter Dietz
Auch mechanische Zustellbasen wie diese in Berlin sind für Investoren inzwischen Interessant.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Peter Dietz

In den ersten drei Quartalen belief sich das Transaktionsvolumen am deutschen Investmentmarkt für Logistikimmobilien auf 3,9 Mrd. Euro. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist das laut CBRE ein Rückgang um mehr als ein Fünftel.

Ein großer Anteil des Investmentgeschehens entfiel dabei laut dem Maklerhaus CBRE auf großvolumige Einzelassets. Anders als das Portfoliovolumen stieg das Transaktionsvolumen von einzelnen Logistikimmobilien im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sogar um 7,1% auf 2,1 Mrd. Euro. Allein im zweiten und dritten Quartal zusammen wechselten in den zwölf größten Einzeltransaktionen Immobilien von insgesamt mehr als 950 Mio. Euro den Eigentümer.

"Der Trend eines rückläufigen Investitionsvolumens am Logistikimmobilieninvestmentmarkt seit dem Rekordjahr 2017 setzt sich weiter fort. Es gibt einfach nicht genügend zum Verkauf stehende Objekte, um der Nachfrage der Investoren zu entsprechen", erklärt Kai Oulds, Head of Logistics Investment bei CBRE in Deutschland. "Das Ungleichgewicht zwischen großer Investorennachfrage und begrenztem Produkt hat die Spitzenrendite weiter zurückgehen lassen", ergänzt Lee-Willem Visavachaiwat, Associate Director Valuation Advisory Services bei CBRE. Ende des dritten Quartals lag die Spitzenrendite für Premiumobjekte bei 3,7%. Verglichen mit dem dritten Quartal 2018 ist dies ein Rückgang um 50 Basispunkte.

"Angesichts der potenziellen Deals im Schlussquartal ist für das Gesamtjahr 2019 ein Transaktionsvolumen von bis zu 6 Mrd. Euro möglich", prognostiziert Oulds: "Bei den Spitzenrenditen für Logistikimmobilien haben wir allmählich das Ende der Renditekompression erreicht." Bei Topobjekten dürften weitere Renditerückgänge gering ausfallen - anders sieht dies bei der Rendite für Objekte mit kürzeren Mietverträgen oder älteren Objekten in starken Lagen aus. Dort sei mit weiterer Renditekompression zu rechnen, meint Visavachaiwat.

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