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Projekte | 04.10.2019

Von Martina Vetter

In diesem Artikel:

Berlin: Cesa und UBM planen Hotelturm auf der "Banane"

Unweit vom Alexanderplatz wollen die Cesa Unternehmensgruppe und UBM Development ein Hotelhochhaus bauen. Errichtet werden soll der 20-Geschosser auf dem südlichen Teil des 4,5 ha großen Areals zwischen S-Bahnviadukt und Alexanderstraße, das wegen seiner leicht gebogenen Form Banane genannt wird.

Urheber: Gewers & Pudewill
70 m hoch soll der Hotelturm werden und eine Fassade aus Naturstein erhalten.

Urheber: Gewers & Pudewill

Der vorhabenbezogene Bebauungsplan ist nach aufwendigen Vorplanungen vor kurzem von den Bezirksverordneten in Berlin-Mitte abgesegnet worden. Jetzt hoffen die Entwickler auf eine schnelle Baugenehmigung. Im vierten Quartal 2020 wollen sie mit dem Hochbau auf der Fläche beginnen, die Cesa 2013 erworben hat. Zuvor werden archäologische Grabungen und die komplexen Tiefbauarbeiten durchgeführt. Unter anderem muss ein Zugangstunnel zum benachbarten S-Bahnhof Jannowitzbrücke verlegt werden, bevor die Baugrube ausgehoben werden kann.

Für die Realisierung des Projekts holten sich der Berliner Entwickler Cesa die deutsche Tochter von UBM als Partner mit ins Boot. Die wiederum kooperiert mit ihrer 2018 gegründeten Tochter UBM Hotels Management, einer Pachtgesellschaft, die Hotelprojekte verwaltet und mit den wichtigsten großen Hotelbetreibern vernetzt ist.

Marriott ist als Betreiber mit im Boot

So kommt es, dass es mit Marriott bereits vor Baubeginn einen Betreiber für das Hochhaus gibt. Marriott wird mit den Marken Moxy Hotel und Residence Inn das Gebäude mit 23.100 qm BGF im Wesentlichen allein bespielen. Neben den 445 Zimmern, die im trendigen Moxy Hotel entstehen sollen, sind 115 Suiten für Langzeitgäste im Residence Inn geplant. Zudem wird es Ladenflächen im Erdgeschoss geben.

Gebaut wird auf einer 2.126 qm großen Teilfläche der Banane, zwischen Schickler Straße und Stralauer Straße. Der Entwurf für das Gebäude, dessen Turm aus dem Sockel wächst und von jeder Seite aus betrachtet anders aussieht, stammt vom Berliner Büro Gewers & Pudevill. Die Architekten waren bei dem damaligen Realisierungswettbewerb, der nicht bindend war, nicht mit von der Partie, sondern wurden von UBM und Cesa neu engagiert. Bei ihren Planungen legen sie besonderen Wert auf eine nachhaltige Bauweise. Für den Hotelturm ist eine LEED-Gold-Zertifizierung angestrebt.

Transaktion: Berlin, Dircksenstraße 76
  • Transaktionsdatum:
    2013
  • Immobilienart:
    Laden-/Geschäftsflächen, Hotel & Gastronomie
  • Transaktionsart:
    Kauf
  • Volumen:
    2.126,00 qm Grundstücksfl.
  • Käufer:
    Cesa Investment
  • Projekt:
    Cesa-Turm Berlin
Transaktion: Berlin, Dircksenstraße 76

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