Sie verwenden
iz.de als
Gastnutzer
Alle Leistungen ansehen

{{vm.izPaket[vm.user.izPaket].title}}

Ihre Leistungen

Anlagen | 20.09.2019

Von Peter Dietz

In diesem Artikel:
  • Unternehmen:
    Savills Investment Management
  • Personen:
    Rena Knöpke, Daniel Hohenthanner
  • Finanzprodukte:
    Savills IM European Logistics Fund 2, Savills IM European Logistics Fund 3
  • Immobilienart:
    Logistik

Savills IM legt dritten Logistikfonds auf

Quelle: Savills IM, Urheber: Martin Gaissert
Das Distributionszentrum bei Euskirchen hat Savills IM in den European Logistics Fund 2 gepackt.

Quelle: Savills IM, Urheber: Martin Gaissert

Savills Investment Management (IM) glaubt nach wie vor an Logistikimmobilien. Der Investmentmanager legt mit dem European Logistics Fund 3 einen weiteren deutschen Spezialfonds für institutionelle Anleger auf. Die Renditeaussichten des neuen Fonds sind aber bescheidener als bei dessen Vorgänger.

"Die Fundamentaldaten für das Logistikgeschäft und für Investments in Logistikimmobilien sind unverändert gut", sagt Daniel Hohenthanner, Director Investment bei Savills IM. Aktuelle Prognosen gingen davon aus, dass der elektronische Handel weiter wachsen wird. "Dies spiegelt sich in einer weiterhin großen Nachfrage nach Logistikimmobilien und einer sehr niedrigen Leerstandsquote wider, was zu entsprechend steigenden Mieten führt", erklärt Hohenthanner. Und von diesem anhaltenden Boom sollen die Kunden des Investmentmanagers mit Sitz in Frankfurt weiter profitieren können.

Savills IM hat den Vorgängerfonds, den European Logistics Fund 2 (ELF 2), Anfang des Jahres 2019 für neue Anleger geschlossen. Mit 560 Mio. Euro Eigenkapital hat dieser mehr als das Doppelte von den ursprünglich angestrebten 250 Mio. Euro eingesammelt. Mit einer Gesamtrendite (IRR) von 7,9% jährlich seit Auflage des Fonds im Juli 2015 übertreffe der ELF 2 auch die ursprünglich gesetzten Renditeziele von 6%. Aktuell hält der Fonds insgesamt 22 Logistikobjekte in sechs Ländern mit einem Investmentvolumen von rund 645 Mio. Euro.

Mit dem dritten ELF könnten nun wieder neue Investoren aufspringen

Seit Jahresbeginn wurden für den ELF 2 acht Ankäufe getätigt und ein Kaufvertrag für einen im Bau befindlichen Logistikkomplex bei Nürnberg unterzeichnet, der nach erfolgter Fertigstellung im Frühjahr 2020 in das Portfolio übergehen wird. Zusammen mit weiteren Objekten, die sich aktuell in der Ankaufsprüfung befinden, werde dieser zweite Logistikfonds auf ein Volumen von fast 900 Mio. Euro wachsen. Und mit dem dritten ELF könnten nun auch neue Investoren aufspringen.

Zwei Anleger haben das schon getan. Eine deutsche Pensionskasse und ein Multimanager hätten bereits zum ersten Closing des ELF 3 Kapitalzusagen in Höhe von 122 Mio. Euro abgegeben. Dieses Geld gilt es nun anzulegen. Im Fokus der Strategie stünden Investitionen in drittverwendungsfähige, hochwertige Distributionszentren und Umschlagsanlagen in den liquiden Logistikkernmärkten Europas, erklärt Hohenthanner. Im Blick hat er Deutschland, Frankreich und die Benelux-Staaten, die einen Anteil zwischen 60% und 70% am Portfolio haben sollen. Aber auch Objekte in Nord-, Ost- und Südeuropa seien als Ergänzung interessant. Ein Teil der Objekte soll in den führenden Logistikregionen liegen, ein anderer Teil an den für den Onlinehandel wichtigen Standorten gebaut werden. Infrage kämen aber auch Logistikanlagen, die mit der Nähe zu Autobahnen und Häfen punkten können.

Die Strategie sehe eine möglichst große geografische Streuung vor

Der Investmentstil des offenen Spezial-AIF sei Core bzw. Core-plus, erläutert Hohenthanner. "Aufgrund des fortgeschrittenen Investmentzyklus ist zudem die Beimischung von Objekten mit Optimierungspotenzial im Bereich Asset-Management vorgesehen", erklärt Rena Knöpke, Head of Business Development Deutschland, Österreich und Schweiz bei Savills IM. Die Strategie sehe eine möglichst große geografische Streuung sowie Diversifizierung nach den verschiedenen Nutzersegmenten Industrie, Handel und Dienstleistungen vor.

Ein erstes Distributionszentrum im polnischen Breslau mit einem Investitionsvolumen von rund 35 Mio. Euro befindet sich in der Ankaufsprüfung. Konkret unter die Lupe genommen würden derzeit zudem Objekte in Deutschland, Spanien und den Niederlanden. Das angestrebte Anlagevolumen liege bei mindestens 600 Mio. Euro bei einer Fremdkapitalquote von maximal 50%. Die Ausschüttungsrendite soll bei mindestens 5% jährlich liegen. Angesichts hoher Preise und knapper Produkte sei die beim Vorgängerfonds ELF 2 ursprünglich anvisierte Rendite von 6% derzeit "nicht mehr realistisch", räumt Hohenthanner ein. Insgesamt etwa 20 Logistikimmobilien im Wert zwischen 15 Mio. und 80 Mio. Euro sollen mit dem gesammelten Kapital gekauft werden.

In Netzwerken weiterempfehlen

Kostenfrei für Abonnenten

Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland

Unser Service für IZ-Abonnenten:
Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland - täglich aktuell, übersichtlich geordnet und kostenfrei!