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Anlagen | 19.09.2019

Von Monika Leykam

In diesem Artikel:

Offener Real-I.S.-Publikumsfonds ab 2020 im Vertrieb

Die BayernLB-Tochter Real I.S., München, hat heute Details zu ihrem ersten offenen Immobilienpublikumsfonds verkündet. Das ca. 200 Mio. Euro Startkapital für den Realis Invest Europa stammt von etwa 30 Sparkassen, Privatkunden können ihn kommendes Jahr zeichnen. Die Renditeziele des Fonds sind sehr moderat.

Unter diesem Logo wird der Fonds ab 2020 vertrieben.

Real I.S. rechnet mit einer jährlichen Ausschüttungsrendite zwischen 2% und 2,5%. Anders als andere Fondsmanager kalkulieren die Bayern auch nicht mit einer höheren Gesamtrendite, in der auch die Aufwertung der Immobilien einfließt. "Wir wollten keine Wertentwicklungsprognosen machen", sagt Real-I.S.-Vorstand Jochen Schenk trocken. Mit Wertrückgängen bei Immobilien sei allerdings ebenso wenig zu rechnen, ist er überzeugt. Selbst ein aktuell unwahrscheinlicher Zinsanstieg werde sich in den Immobilienwerten erst ab einem Sprung um 180 Basispunkte bemerkbar machen - "bis zu diesem Wert würde höchstens der Renditespread zu Staatsanleihen schrumpfen. Solange Privatanleger de facto in einem Nullzinsumfeld agieren müssen, können auch Anlageprodukte mit niedrigen positiven Renditen im Fokus stehen."

Aus diesen Gründen ist es Schenk zufolge trotz der hohen Immobilienpreise durchaus sinnvoll, mit einem neuen Produkt zu starten und dafür am Markt Immobilien einzukaufen. Drei bis vier Objekte werden das Startportfolio bilden, die Kaufverhandlungen laufen bereits. Schwerpunktmäßig wird der Fonds in Deutschland sowie westeuropäischen Industriestaaten wie Frankreich, Benelux und Spanien investieren. 2022 soll der Fonds beim Immobilienvermögen die Milliardengrenze überschreiten.

Der Vertrieb ist hungrig

Es gibt noch einen zweiten Grund für Real I.S., nach zehn Jahren Aufschwung am Immobilienmarkt einen neuen Fonds zu starten: der Hunger des hauseigenen Sparkassenvertriebs nach offenen Immobilienfonds. Die Nachfrage sei so hoch, dass das Sparkassenwertpapierhaus Deka diese nicht allein befriedigen könne, erklärt Schenk. "Die Ware offener Immobilienfonds ist rar." Die ersten Vertriebszusagen für den Realis Invest Europa gingen an die 30 Institute, die das Startkapital bereitstellten. Später will Schenk das Vertriebsnetz weiter öffnen, eine Exklusivität für die Sparkassenorganisation soll es nicht geben.

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